Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 456

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

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1Ein hoffnungsvoller schottischer Geigenmacher, der nach Stradivari und Guarneri arbeitet. Er verwendet Oellack.
3Minelli, Giovanni. — Bologna. 1808. 1809.
4Einer der vielen italienischen Geigenmacher, die keinen Theil an den Verdiensten ihrer grossen Landsleute hatten, wenn sie auch deren Werke nachahmten.
6Minelli, Lorenzo. — Florenz. 1664.
7Ein Lautenmacher, von dem man nicht viel mehr weiss, als dass er der Sohn des Francesco war.
9Mingazzi, Luigi, lebt als Saiteninstrumentenmacher in Ravenna.
11Minozzi, Matteo. — Bologna. 1769.
12Wenig bekannt. De Piccolellis giebt nur den Namen, P. de Wit nur seinen Zettel:
14Miraucourt, Joseph. — Verdun. 1736. 1749.
15Als Violenmacher war er recht geschätzt. Musiklehrer Himmel in Lahr besass 1861 ein sehr gutes Cello von 1743 von ihm, aus demselben Jahre ein gleiches auch Romer in Freiburg. Eine Viola von ihm besitzt Jacquot in Nancy.
17Miraucourt, Louis. — Verdun. 1743. 1749.
18Wahrscheinlich ein Sohn von Joseph M. Eine sechssaitige Viola von ihm war 1889 in Paris ausgestellt.
20Miremont, Claude Augustin. — New-York. Paris. Geb. 1827 in Mirecourt, † in Pontorson Ende 1887.
21Schüler seines Vaters Sebastian M. und von C. N. Collin Mezin; kam 1844 nach Paris, wo er zunächst an verschiedenen Stellen als Gehilfe arbeitete. Er wanderte 1852 nach Amerika aus und liess sich in New-York als Geigenmacher nieder, kehrte aber 1861 wieder nach Paris zurück und eröffnete seine Werkstatt in der Rue du Faubourg-Poissonnière. Er copirte trefflich Jos. Guarnerius, Stradivari, Gagliano und Klotz und gehört zu den besten Parisern des 19. Jahrhunderts. Geigen von ihm werden schon jetzt mit 600 M. bezahlt. Seine Versuche, den Ton der Instrumente durch Einsetzen eines zweiten Stimmstocks zu erhöhen, müssen jedoch als missglückt bezeichnet werden. Er erhielt eine ganze Reihe von Medaillen etc. Er ist auch ein trefflicher Bogenmacher gewesen. Im Jahre 1884 zog er sich vom Geschäft zurück und liess sich in Belleville und dann in Pontorson nieder. Am besten glückten ihm Violoncelli; an diesen waren die Umrisslinien und die F-Löcher besonders schwungvoll. Sein Lack war gewöhnlich orangeroth.

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