Scan 459
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
38 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 437. See the scan on archive.org.
A town on its own line is one of the directory's headings. That is where the town on a maker's page comes from.
1Mohr, Philipp. — Hamburg. 1650.
2Ein Violen- und Lautenmacher, der in Gerber's Lexikon (B. I. S. 958) als berühmt bezeichnet wird, den Sandys und Forster hervorheben, von dem Hart erzählt, dass er Violen und Gamben gemacht habe, über den aber in Hamburg nichts bekannt ist, der also sicher dort nicht Bürger geworden war.
4Mohté, Johannes Georg. — Engelholm. 1735. 1751.
5Seine Arbeit erinnert stellenweise an die Joach. Tielke's; er führte die Einglagen geschmackvoll aus und legte Werth auf geschnitzte Köpfe am Wirbelkasten. Das Musikhistorische Museum in Stockholm bewahrt eine Viola da Gamba und ein Violoncell von ihm aus dem Besitze der Landes-Universität auf. Auf einem Zettel nennt er sich »Jean George Mohte«.
7Johannes Georg Mohte
8Engelholm
9Anno Christy 1751
11Moinel, Charles. — Paris. Geb. 24. Juni 1866 in Paris.
12Sohn von François M. Schüler seines Vaters und von Emile Germain. Neffe von N. E. Cherpitel. Nach dem Tode des Letzteren (1893) führte er dessen Werkstatt für die Wittwe fort und ist seit 1897 der Nachfolger seines Oheims.
14Charles Moinel
15Succr de E. Cherpitel,
16Paris 16 rue du Faubg Poissonnière
18MOINEL CHERPITEL lathier
1916 Fg Poissonniere PARIS
21Moinel, François. — Paris. 1860. 1870.
22Geschickter Geigenmacher; da er jedoch nie selbstständig war, giebt es nur sehr wenig Geigen, die seinen Namen tragen.
24Moitessier, Louis. — Mirecourt. 1781. 1824.
25Sehr fleissiger, aber durchaus mittelmässiger Geigenmacher. Seine Versuche, Geigen ganz aus Ahornholz herzustellen, seien hier nur der Seltsamkeit halber erwähnt. Sein Lack ist braun und ohne Feuer. Statt der Schnecke brachte er manchmal Löwenköpfcchen an. Dass er 1810 in Paris gearbeitet hat, ist ungewiss; wohl aber hat er Arbeiten aus Paris datirt, was übrigens die Mirecourter bis auf den heutigen Tag gerne thun. Er war jedoch ein guter Lehrer. Einer seiner Schüler ist Cl. V. Rambaux. Ausser seinem Zettel gebrauchte er oft auch eine Brandmarke: »Moitessier à paris«.
27Ludovicus MOITESSIER fecit
28anno Domini 1781
30Moitessier, P. A. — Montpellier. 1833. 1847.
31Er stammte aus Carcassonne und war hauptsächlich Orgelmacher, doch hat er verschiedene Geigen gemacht, und noch kürzlich wurde eine Violine von ihm in England verkauft und gut bezahlt.
33P. A. Moitessier, N° 10
34à Montpellier 1833
36Mola, Francesco. — Cremona. Geb. 1641.
37Wahrscheinlich ein Schüler N. Amati's, bei dem er 1653 arbeitete.
Makers on this page
The computer misreads some letters and numbers. Where a name matters to you, read the scan.