Scan 465
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
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1durch vermehrten Saitendruck erhöhen, weshalb er eine besondere Drucksaite (Corde de pression) erfand, die, unter dem Griffbrette laufend, auf dem Stege eine besondere Auflagestelle findet und bis zum Kopf des Saitenhalters geht, wo sie nach Bedarf gespannt werden kann. Die Erfindung steht im Werthe etwa der Sprenger'schen Tonschraube gleich. — Er verfasste eine Beschreibung der Stradivari-Geige »Mercur«. Er besitzt viele Medaillen und ist Geigenmacher des kgl. Conservatoriums. Ausser seinem gedruckten Zettel enthält jede Geige noch sein Autograph.
3Georges Mougenot, luthier du conservatoire Royal, Bruxelles 1899.
5Mougenot, P. — Mirecourt. 1897.
6Seine Geigen tragen die Marken »J. Derazey« und »D. Nicolas ainé«.
8Mougnet. — Lyon. 1811.
9Er ist nur als Erfinder einer Lyra-Gitarre bekannt geworden,
11Mouton. — Paris. 1889.
12Ein geschickter Geigenmacher, der jedoch nicht selbstständig aufgetreten ist, sondern für grössere Firmen arbeitet.
14Moyns (Moens), Simon. — Antwerpen. 1552.
15Ein Instrumentenmacher, der besonders als Clavecinmacher genannt wird.
17Moz, Caspar Georg. — Wallerstein. Geb. 24. April 1766 in Wallerstein, † 7. Oct. 1798 das.
18Er war der Sohn des Josef Georg M. und heirathete am 24. Februar 1794 Magdalena Hasslerin aus Klosterzimmern. In den Matrikelbüchern wird er »Chelium faber« genannt. Als Geigenmacher war er nicht bedeutend; weder Holz noch Lack entschädigen für das unschöne Modell. Er dürfte ursprünglich Tischler gewesen sein. — In Wallerstein lebten noch ein Johann Caspar Moz († 1794, 76 Jahre alt) und ein Georg Caspar M., der 1788 eine zweite Ehe einging. Beide waren Tischler.
20M'Queen, J. — Nelson (Neu-Seeland). 1888.
21Australischer Geigenmacher, der neuseeländisches Holz verarbeitet hat.
23Mucchi, Antonio, gen. Bastia. — Modena. 1800. † 13. April 1883.
24Er war vielleicht ein Schüler von Soliani und arbeitete im Stile Rocca's und Pressenda's. Valdrighi (2183) erwähnt S. 167 ein Violoncello von ihm, das den Namen »Dandolo« führt, und preist ihn S. 188 als trefflichen Geigenmacher und Reparateur. Er hat an 50 Violoncelli gemacht und verwendete einen gelben Oellack.
26Mühlbauer, Stephan. — Stuttgart. Ulm. 1880. 1895.
27Ein geschickter Geigenmacher, der auch allerlei mehr oder minder brauchbare Erfindungen machte, so ein zerlegbares und fast tonloses Studiencello, Metall-Spannwirbel etc., später aber seine Kunst an den Nagel hängte und jetzt Elektrotechniker ist.
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