Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 467

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

26 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 445. See the scan on archive.org.

1Müller, Laux. — ?
2Im Verzeichniss der Raymund Fugger'schen Kunstkammer (vom Jahre 1566) wird unter No. 79 "Eine alte gute Lauten von Laux Müller" aufgezählt. Vgl. Stockbauer, Kunstbestr. unter Alb. V. und Wilh. V. — S. 83. Vielleicht ist Laux Maler (Maller) damit gemeint.
4Müller, Richard Paul, geb. 22. Dec. 1872, und
5Müller, Wilhelm August, geb. 8. März 1859, leben als Geigenmacher in Markneukirchen.
7Munir, Francisco. — Malaga.
8Eine spanische Guitarre von ihm besitzt C. Claudius in Malmö.
10Murdoch, Alexander. — Aberdeen. Geb. 1815 in Glenbucket, Strathdon, † 1891.
11Er begann erst 1852 Geigen zu machen und war sehr oberflächlich und ungenau in der Arbeit. Dabei nahm er das nächstbeste Holz und war auch in Bezug auf die Umrisse und die F-Löcher ohne Schönheitssinn. In manchen Einzelheiten erinnern seine Geigen an Hardie und Rudiman; sie sind hochgewölbt und gehen auf ein Amati-Modell zurück. Seinen Namen pflegte er auch einzubrennen.
13Murray, David. — Gorebridge. Geb. 30. Dec. 1850 in Greeburn.
14Ein Geiger und Musiklehrer, der aus Liebhaberei Geigen macht und darin schöne Erfolge erzielt. Er hat bereits über 50 Geigen nach Stradivari und Guarneri gemacht und verwendet Whitelaw's Oellack.
16Murray, James. — Dumfries. Geb. 11. Juli 1857 in Lockerbie.
17Ein Eisenbahnbeamter, der aus Liebhaberei einige Dutzend Violinen nach Alexander Hardie und später nach dem Guarneri-Modell gemacht hat. Die Arbeit ist nicht schlecht, aber der magere, gelbe Lack lässt zu wünschen übrig.
19Murray, John Brown. — Clarebrand, Castle Douglas. Geb. Mai 1849 in Ringanwhey.
20Ein schottischer Geigenmacher, der Stradivari nachahmt. Obwohl er nur wenige, primitive Werkzeuge benutzt, ist seine Arbeit recht sauber.
22Murtzinos, Demetrios, lebt seit mehr als 15 Jahren als Guitarren- und Mandolinenmacher in Athen.
24Muschke, Johann. — Frankfurt a./M. Geb. in Iglau (Mähren) 1841.
25Schüler von Jak. Krampera. Nachdem er bei Lorisch in Znaim, Engleder in München und Hartmann in Frankfurt gearbeitet hatte, eröffnete er 1867 seine eigene Werkstatt und beschäftigt sich vorzugsweise mit Reparaturen. Er verwendet Spiritus- und Oellack, gilt als geschickter Geigenmacher und Kenner und wurde als solcher auch zum Vorsitzenden des Prüfungsausschusses in Wiesbaden erwählt.

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