Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 469

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

35 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 447. See the scan on archive.org.

1sich im Germanischen Museum in Nürnberg. Auch sollen noch verschiedene Bässe von ihm in Kirchen des Bodenseekreises vorhanden sein.
3Naese, Gustav. — Dresden. 1873. † 25. Jan. 1899.
4Er war als Geigenmacher nicht ungeschickt, doch lag seine Hauptbedeutung im Instrumentenhandel.
6Nafissi, Carlo. — Gubbio. 1867.
7Die wenigen Geigen, die ich mit diesem Namen zu sehen bekam, waren von ganz gewöhnlicher Art und sahen wie die Arbeiten eines Dilettanten aus.
9Naglstetter, Sebastian. — Salzburg. 1586.
10Er soll auch Lauten gemacht haben, doch wird er im Salzburger Bürgerbuch nur als »Saitenmacher aus Pfarrkirchen« aufgeführt.
12Nagy, Franz, lebte um 1840 als Geigenmacher in Budapest.
14Nagy, Johannes. — Budapest. 1707.
15Einer der ältesten ungarischen Geigenmacher; er wohnte in Pesth und war selbst ein Magyare, während die meisten Geigenmacher in Ungarn während des 18 Jahrhunderts bekanntlich Deutsche oder Eingewanderte gewesen sind. Er ahmte das Maggini-Modell in freier Weise nach.
17Nagy, István (Stefan).
18Ein Bildhauer und Instrumentenmacher in Maria-Theresiopol, der sein Geschäft 1883 begründete und 1885 in Budapest eine Geige eigener Erfindung ausstellte.
20Naizar, M. — Mirecourt (?).
21Geigen im Stile von Nicolas tragen diesen Namen als Brandmarke.
23Naldi, Antonio, gen. il Bardella. — Florenz. 1550.
24Ein Musiker, dem der mit ihm persönlich bekannte Caccini in seiner »Nuove musiche« die Erfindung der Chitaronne (Basslaute) zuschreibt. Naldi soll auch selbst Lauten gemacht haben und wird von Valdrighi in seiner Nomocheliurgografia (No. 2214) aufgeführt.
26Namy, Jean Théodore. — Paris. 1772. 1808.
27Seit 1772 arbeitete er bei der Wittwe Salomon*) und wohnte 1788 Place du Louvre. Da er das Repariren, das er wie kein Anderer verstand, zur Hauptsache gemacht hat, kommen nur ganz wenige Geigen von ihm vor, die jedoch musterhafte Arbeit zeigen. Er wäre vielleicht jetzt trotzdem vergessen, wenn nicht der feine Kenner Abbé Sibire ihn 1806 als den allerbesten Geigenmacher, den er kenne, gepriesen hätte. Er schliesst sein Loblied mit den Worten: »Je dis tout d’un coup: Voilà du Namy, comme je dirais: Voilà du Crémone!«
29Napaldèn s. Terapatini.
31Nardelli, Michelangelo. — Gubbio. 1856.
32Seine Geigen sehen denen von Nafissi so ähnlich, dass Einer der Lehrer des Anderen gewesen sein könnte, oder dass Beide aus der gleichen Lehre hervorgegangen sein müssen.
34*) S. Jean Bapt. Deshayes-Salomon.

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