Scan 471
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
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1Neubauer, Christian. — Ofen (Budapest). 1819. 1822.
2Einer der besseren ungarischen Meister vom Anfange des 19. Jahrhunderts. Eine Geige von ihm aus dem Jahre 1819 befindet sich im Mathias-Dom zu Budapest.
4Christianus Neubauer
5fecit
6Budae 1820
8Christianus Neubauer
9Ofen 1822
11Neudörfer, Ignaz, ist als Geigenmacher in Schönbach b./E. thätig.
13Neuknecht, Antoni. — München. 1585.
14Er wird zwar als Lautenmacher an verschiedenen Stellen genannt und irriger Weise auch ins 17. Jahrhundert versetzt; mir ist nur bekannt, dass er 1584 für eine Orgel, die er für den bayrischen Hof gemacht hat, 356 fl. erhielt.
16Neumärker, Carl August I. — Schöneck. Geb. 1791, † 1864.
17Sohn von Carl Gottlob I. und dessen Schüler. Ein Instrumentenmacher, dessen Geigen der guten Vogtländer Durchschnittsarbeit entsprechen.
19Neumärker, Carl August II. — Schöneck. Geb. 1812, † 1887.
20Sohn und Schüler von Carl August I. N. und diesem auch in seinen Geigen nahestehend.
22Carl August Neumärker
23Instrumenten-Macher
24in Schöneck 1842
26Neumärker, Carl Gottlob I. — Schöneck i./S. Geb. 1760, † 1838.
27Der Stammvater der Familie. Seit seinem 14. Lebensjahre war er Geigenmacher und als solcher bis an sein Lebensende thätig. Seine Geigen sind sauber gearbeitet.
29Neumärker, Karl Gottlob II. — Schöneck i./S. Geb. 1816, † 1896.
30Schüler seines Vaters Carl August I. N. Ein tüchtiger «Geigenmachermeister», der sich auch um seine Heimatshsgemeinde besonders verdient gemacht hat, so dass er zum Ehrenbürger von Schöneck ernannt wurde.
32Neumärker, Ernst Wilhelm. — Schöneck. Geb. 9. Oct. 1822.
33Schüler seines Vaters Carl Aug. I. N., der Talentvollste aus der Familie, der noch jetzt in seinem achtzigsten Lebensjahre eifrig Geigen macht
35Neumärker, Franz Wilhelm. — Hannover. Geb. 27. Dec. 1848 in Schöneck.
36Schüler seines Vaters Ernst Wilhelm N. Nach beendigter Lehrzeit arbeitete er in Glogau, Wien, Mailand und Berlin und machte sich im Juni 1875 in Hannover selbstständig. Seine neuen Geigen macht er nach den gangbaren italienischen Modellen, soweit er nicht sein eigenes (1882 patentirtes) Modell vorzieht, das er namentlich beim Bau der Bratschen anwendet. Dieses Modell ist im unteren Theil des Geigenkörpers nicht symmetrisch, damit die Geigen trotz ihrer Grösse noch leicht spielbar bleiben. Was unten an Umfang verloren geht, sucht er oben durch grössere Ausdehnung zu ersetzen, und thatsächlich erzielt er dabei einen Ton, der den sogen. Ritter-Bratschen sehr nahekommt. Seine Arbeit ist sauber und sein Lack (Spiritus- und Oellack) von guter Farbe. Auch sein Sohn Willy, geb. 1883, ist Geigenmacher geworden.
38v. Lütgendorff, Geigen- und Lautenmacher.
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- Neubauer, Christian
- Neudörfer, Ignaz
- Neuknecht, Antoni
- Neumärker, Carl August I.
- Neumärker, Carl August II.
- Neumärker, Carl Gottlob I.
- Neumärker, Karl Gottlob II.
- Neumärker, Ernst Wilhelm
- Neumärker, Franz Wilhelm
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