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Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
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1Ott, Hanns. — Nürnberg. 1434. 1463.
2Vermuthlich stammt er aus Füssen. Einer der berühmtesten altnürnbergischen Lautenmacher. Die wenigen Urkunden, die seinen Namen enthalten, bieten nichts von Belang für seine Lebensgeschichte (Kreis-Archiv Nürnberg). auch in Christ. Gottl. v. Murr's Journal zur Kunstgeschichte und zur allgemeinen Litteratur, 5. Theil wird er in dem „Versuch einer Nürnbergischen Handwerksgeschichte“ S. 114 nur dem Namen nach erwähnt.
4Ott, Joseph, lebte um die Mitte des 19. Jahrhunderts in Langendorf i. M.
6Otto, August Adolf, geb. 19. Febr. 1865, ist als Geigenmacher in Markneukirchen thätig.
8Otto, Carl August. — Ludwigslust. Geb. 26. Sept. 1801, † 11. Mai 1883 in Ludwigslust.
9Vierter Sohn und Schüler von Jac. Aug. O. Er ging frühzeitig nach Mecklenburg, wo er bald zum Hofinstrumentenmacher ernannt wurde. Seine Geigen sind im Allgemeinen gut, nur hatte er die Lust zu allerlei Versuchen von seinem Vater geerbt, und so findet man neue Geigen von ihm, die er selbst noch zerbrochen und wieder heil gemacht oder gar gefüttert hat. Seine beste Zeit fällt zwischen 1840—65, später bezog er aus Fabriken sogen. Schachteln, die er dann fertig machte. Die Geigen, die er in allen Theilen selbst gemacht hat, klingen gut, nur sein gewöhnlich dunkler und wenig durchsichtiger Lack ist zu spröde.
11Otto, Carl Christian. — Halle a.S. Geb. 1792 in Weimar, † 1853.
12Zweiter Sohn und Schüler von Jakob Aug. Otto Ein talentvoller und fleissiger Geigenmacher, der einzelne recht gute Werke hinterlassen hat.
14Otto, Carl Gustav. — Markneukirchen. Geb. 8. Jan. 1857.
15Schüler von Bausch sen. in Leipzig.
17Otto, C. W. F. — Stockholm. Geb. 4. Nov. 1808 in Jena, † 3. Februar 1884 in Stockholm.
18Fünfter Sohn von Jac. Aug. O. Schüler seines ältesten Bruders G. A. G. in Jena. Als Gehilfe arbeitete er bei Engleder in München und bei Withalm in Nürnberg, worauf er als „fahrender Geigenmacher“ von Stadt zu Stadt zog. um seine Kunst auszuüben. So findet man ihn nacheinander in Amsterdam, Haag, Hamburg, Kopenhagen und Gothenburg, bis er sich 1835 in Stockholm niederliess. Dass er auch hier nicht auf die Dauer gefunden hat, was er suchte. beweist, dass er in den sechziger Jahren nochmals auszog, sich ein lohnenderes
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