Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 49

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

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1Erfindung des Schraubenmechanismus am Kopf der Bässe hat sich bis auf den heutigen Tag erhalten. Sein zweiter Sohn, Friedrich Wilhelm B., soll zwar auch das Geigenmachen erlernt haben, er war aber Berufsmusiker (Geiger) und Kapellmeister und soll sich von 1797 an nebenbei auch auf den Handel mit Musikinstrumenten verlegt haben. Vgl. Allg. D. Biographie, Ledebur's Tonkünstlerlexikon Berlins etc.
3Bachman, J. — Amsterdam.
4In der Mitte des 19. Jahrhunderts soll ein Geigenmacher dieses Namens in Amsterdam gelebt haben, etwas Näheres über ihn war jedoch nicht zu erfahren.
6Bachmann, Karl Ludwig. — Berlin. Geb. 1748, † 26. Mai 1809.
7Sohn von Anton B. und ursprünglich zum Musiker ausgebildet. Er war ein Virtuose auf der Viola und trat 1765 in die kgl. Kapelle in Berlin als Kammermusikus ein und errichtete 1770 mit Benda zusammen ein sehr geschätztes Liebhaberkonzert, wobei er bis zu Benda's Tod freilich nur als Geschäftsführer hervortrat*). Mehr und mehr wandte er sich mit der Zeit dem Geigenbau zu. Im Jahre 1785 verheirathete er sich mit der als Klavierspielerin und Sängerin geschätzten Charlotte Caroline Stöwe († 19. Aug. 1817). Er war sorgfältiger in der Wahl des Holzes als sein Vater, auch sind seine Geigen regelmässiger gebaut, nur etwas zu dick im Holz. Am besten sind jedenfalls seine Bratschen.
9Bachmann, Otto. — Halberstadt. 1830. 1835.
10Tüchtiger Meister, der sich sowohl im Neubau als auch im Wiederherstellen alter Geigen bewährte. Er gab eine Schrift unter dem Titel: Theoretisch-praktisches Handbuch des Geigenbaues etc., Leipzig 1835 bei G. Basse, heraus. Er scheint vor 1848 bereits gestorben zu sein, da er in den Meldelisten von Halberstadt im Jahre 1848 nicht mehr vorkommt.
12Bader, Daniel, Antwerpen. 1600. 1607.
13Eine Theorbe mit diesem Namen wurde 1869 in London versteigert. Sie rührte jedenfalls von jenem Daniel Bader her, der, ein Deutscher, im Jahre 1600 als Orgel- und Clavecinmacher in die Antwerpener Gilde aufgenommen wurde und 1607 noch gelebt hat.
15Bader, Johann. Mittenwald. 1760. 1763.
16Gute Arbeit nach den Traditionen der Klotz'schen Schule.
18Baders Erben. — München.
19Eine Geigenmacherfirma, die um 1844 in München eine Niederlage von Mittenwalder Instrumenten hatte.
21Bader, Josef. — Mittenwald. 1748.
22Klotz-Schule, seine Geigen sind nach der Form gebaut und dem kleinen Amati-Modell nachgeahmt. Das Holz ist gut gewählt, der Lack braun.
24Bader, Martin. — Mittenwald. 1730. 1736.
25Er darf als ein echter Schüler von M. Klotz angesehen werden. Seine Geigen
27*) Als Kapellmeister wurde er später sehr abfällig beurtheilt.

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