Scan 508
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
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1Perr, Josef. — Goisern. 1785.
2Einer der besten Geigenmacher seines Orts.
4Perr (Peer), Paul. — Ramsau. 1735.
5Er war Spielmann (Musiker) und Geigenmacher und darf als der Stammvater der Familie angesehen werden. Sein Name kommt in den Kirchenbüchern zu Goisern (wohin die Ramsau eingepfarrt ist) mehrfach vor.
7Perre, Mylonakos. — Gythion. 1867.
8Griechischer Saiteninstrumentenmacher, den Grillet erwähnt.
10Perret. — Rouen. 1884. 1902.
11Von Hause aus Uhrmacher, wandte er sich später dem Geigenmachen zu und war eine Zeit lang als Reparateur für A. Klein beschäftigt. Er hat auch einige neue Violinen gemacht.
13Perrin, fils, E. — Mirecourt. 1840.
14Gute Firma, die in ihren Geigen oft auch Paris als Ursprungsort nennt. Die Instrumente haben grosses Patron, gutes Holz und einen orangefarbigen Lack.
16Perry, Thomas. — Dublin. 1767. 1830.
17Ein sehr fleissiger Geigenmacher. (Sultana) und war eine Zeit lang mit William Wilkinson verbunden. Ihre Arbeiten sind aus gutem Holz und klingen schön.
19Er machte u. A. viele Zither-Violen
21Made by Thos Perry and Wm Wilkinson
22musical instrument makers,
23No 4 Anglesea Street Dublin 1827
25Persois. — Paris. 1820. 1850.
26Arbeitete von 1821—1843 für J. B. Vuillaume. Ausgezeichneter Bogenmacher. Seine Stangen tragen die Marke PRS. Er zeichnete aber nur jene Bogen, die er auf Bestellung machte, und auf die er besondere Sorgfalt legte. Solche Bogen, die eine grosse Seltenheit sind, sind denen Tourte's ebenbürtig. Vidal schreibt den Namen «Persoit».
28Perton. — Paris. 1757.
29Von diesem sonst nicht bekannten Geigenmacher besitzt die Stiftskirche in Laufen eine gute Violine. Boden und Zargen von schön geflammtem Ahornholz, die Schnecke gut gestochen, die Umrisse elegant und der Lack von schöner, gelbbrauner Farbe. Auf der Mitte des Bodens ist ein altes Siegel eines früheren Besitzers angebracht.
31Perton Lutier a parici 1757
33Perugia, Ferdinando del. — San Cresci, Florenz. 1888.
34Ein Mandolinenmacher aus dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts.
36Pescorino s. Bellone.
38Pessetti, G. B. — Mantua. 1674.
39Kunsttischler, Formschneider, Lauten- und Clavicimbelmacher aus Castiglione delle Stiviere. (Bei Bertolotti S. 111 erwähnt.)
41Peter, . . . . — Wien. Nach 1418 und vor 1436.
42Er wird als «Lawtenmacher Peter» erwähnt und dürfte der älteste nachweisbare Vertreter seiner Kunst in Wien sein. Vgl. Schlager, Wiener Skizzen I. S. 166.
44Peters, Ch. — Lübeck. 1806.
45Ein Dilettant, der ziemlich viel Geigen geflickt zu haben scheint.
47Rep: von Ch. Peters
48Lübeck 1806
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