Scan 51
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
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1Baines — Baldantoni.
3Für seine Violoncelli zieht er ein grosses Patron vor und verwendet einen schönen, kastanienbraunen Oellack. Der Ton seiner Geigen ist edel und gleichmassig in allen Lagen und seine Arbeit vorzüglich, er besass 1900 bereits mehr als 10 Medaillen etc. Bekannt sind seine von Prof. Wagner in Lissabon veranlassten Versuche, Geigen ganz aus dem brasilianischen Murtaholz zu bauen.
5Paul Bailly luthier à Mirecourt, Vosges
6Elève de J. B. Vuillaume de Paris
7Luthier de l'academie de musique de Douai
9Baines. — London. 1780.
10Man weiss von ihm nur wenig mehr, als dass er ein Schüler von Matthew Furber war.
12Bajoni, Luigi. — Mailand. 1838. † nach 1878.
13Wie die meisten seiner Mailänder Zeitgenossen wollte er an die Traditionen seiner heimischen Schule anknüpfen, hatte aber wenig Erfolg damit.
15Bairhoff, Giorgio. — Neapel. 1757. 1762.
16Andere lesen den Namen Barthoff — wie dem auch sei, er war wahrscheinlich einer der vielen Deutschen, die als Gehilfen bei den Gagliano's u. A. gearbeitet haben und dann in Italien sesshaft wurden. Seine Arbeit erinnert an G. u. N. Gagliano. Es benutzte ein breites, flaches, manchmal ein mittelgrosses Modell. Seine Geigen sind gute Orchesterinstrumente.
18Baker, E. L. — New-London (Conn.). 1849.
19Amerikanischer Geigenmacher und Händler.
21Baker, Francis. — London. 1696.
22Vielleicht ein Bruder des Oxforders Meisters, und diesem in seiner Arbeit ebenbürtig. Eine vorzügliche Bassviola, die aus dem Besitze des Cellisten Tolbecque stammt, bewahrt das Conservatorium in Brüssel.
24Francis Baker in Pauls church Yard / 1696 London. one of two readings
26(no line here) one of two readings
27Baker, John. — Oxford. 1688. 1720.
28Die Violenbauer des 17. Jahrhunderts in England standen im höchsten Ansehen bei allen Musikern und wurden damals von vielen den Italienern vorgezogen. Zu den englischen Meistern, die diese hohe Werthschätzung durch ihre Arbeit rechtfertigen, gehört auch John Baker, von dem nur vortreffliche Violen und Gamben bekannt sind. Sein Lack ist von hellgelber Farbe. Eine schöne Viola da Gamba von ihm war 1872 im South Kens. Mus. ausgestellt.
30John Baker / Oxon / 1688 one of two readings
31(no line here) one of two readings
33Baker (Bakker), William. — Oxford 1673.
34Das Selhof'sche Auctionsverzeichniss (Hag 1759) nennt eine Gamba von ihm. Es liegt nahe, diesen William für den Vater von John und vielleicht auch von Francis zu halten.
36Baldantoni, Giuseppe. — Ancona. Geb. 19. März 1784, † 5. Jan. 1873.
37Einer Familie von Mechanikern entstammend, erlernte er in seiner Jugend
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