Scan 511
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
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1Pfab, Friedr. August. — Hamburg. Geb. 1822 in Zwota.
2Er errichtete, nachdem er vorher in Wien und Dresden gearbeitet hatte, 1852 in Hamburg sein Geschäft. Er machte Geigen und Violoncelli nach einem eigenen, dem Stradivari verwandten Modell und gilt als Kenner alter Instrumente. Er erhielt 1873 in Wien eine Verdienstmedaille und 1889 in Hamburg die goldene Medaille. Am 1. März 1902 wurde Julius Hempel sein Nachfolger.
4Pfandler, Joseph. 1844. — ?
5Ist mir nur durch seinen Zettel bekannt geworden.
7Pfanschel (Pfantschel), Peter. — Rom. † 1582.
8Ein deutscher, in Rom ansässiger Lautenmacher, dessen Name in dieser Schreibart urkundlich überliefert ist; er wird wohl Pfanzel geheissen haben. Eine Ebenholzlaute von ihm wird in einem Testament erwähnt.
10Pfeiffer, Joh. Bapt., lebte um 1863 in Graslitz.
12Pfenner, Johann Georg. — Innsbruck. 1761. 1789.
13Sein Modell schwankt zwischen Stainer und Amati, ist aber nicht besonders schön. Violinen von ihm kommen selten vor. Der Lack ist bräunlich, ohne Feuer.
15Pfingstgraeff, Friedrich, † um 1899 in Hermannstadt, wo er ein Geigengeschäft hatte.
17Pfretzschner, Adolf. — Stettin. Geb. 1849 in Markneukirchen.
18Zweiter Sohn von Carl Gottlob Pfr. und seiner Frau, geb. Ficker. Schüler seines Bruders Carl Friedrich Pfr. Er liess sich vor etwa 30 Jahren in Stettin nieder.
20Pfretzschner. — Markneukirchen.
21Aus dieser alten vogtländischen Familie sind viele Geigenmacher hervorgegangen. Es sind dies:
23Pfretzschner, Adolf Heinrich, geb. 4. Juni 1869.
25Pfretzschner, August, geb. um 1810, † um 1865.
26Sohn und Schüler von Christian Gottfried Pfr. Von Hause aus talentvoll, ergab er sich später dem Trunke und starb im Armenhause.
28Pfretzschner, Carl Friedrich I., geb. 1744, † 25. Mai 1798 im Alter von 54 Jahren 6 Monaten und 6 Tagen.
29Er wurde 1766 Meister und gehört zu den besseren Vogtländer Geigenmachern. Er verwendete abwechselnd hohe und flache Wölbung und kannte offenbar italienische Vorbilder, die er auch nachahmte, aber doch nicht so gut, dass man sich von seinem Zettel so weit täuschen lassen kann, ihn für einen aus Bayern eingewanderten Cremoneser zu halten, wie dies mehrere, u. A. noch Niederheitmann und Grillet, thaten. Falsch ist es auch, ihn in den Anfang des 18 Jahrhunderts zu setzen, was durch schlechtes Lesen der geschriebenen Zahl 7. die für 1 genommen wurde, vorkam.
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- Pfab, Friedr
- Pfandler, Joseph
- Pfanschel, Peter
- Pfeiffer, Joh
- Pfenner, Johann Georg
- Pfingstgraeff, Friedrich
- Pfretzschner, Adolf
- Pfretzschner, Adolf Heinrich
- Pfretzschner, August
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