Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 518

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

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1Pirot, Claude. — Paris. 1800. 1833.
2Ein verdienstvoller Geigenmacher, der die Italiener gut studirt hat und Lupot manchmal nahekommt. Die Wölbung nahm er ziemlich flach und schnitt die F-Löcher besonders schön. Sein rother oder rothbrauner Lack ist ziemlich dick und nicht durchsichtig genug. Zwei Violinen von ihm von 1803 und 1813 besitzt das Museum des Pariser Conservatoriums (No. 29 und No. 1012) und eine Violine von 1810 Berlin aus der Sammlung Snoeck.
4Pisani. — San Angelo. 1756.
5Einige Geigen von hochgewölbtem Modell, aus gutem Holz gemacht, führen seinen Namen.
7Piskorsch, Raphael. — Mistek. · 1871.
8Mittelmässig in seiner Arbeit und nur als Reparateur öfter vorkommend.
10Pitais. — Paris. XVIII. Jahrh.
11Nach Grillet ein Zeitgenosse von Bocquay. Er arbeitete nach Amati und gebrauchte eine Brandmarke. Ich halte ihn für einen mittelmässigen Mirecourter, der vielleicht zur selben Familie wie Pitet gehörte.
13Pitet. — Paris. 2. Hälfte des XVII. Jahrh.
14Violen und Violinen von ihm sollen äusserst selten vorkommen, dagegen kennt man mehrere Bässe von ihm, auf deren Zargen er seinen Namen, von einem lateinischen Spruch umgeben, anbrachte.
16Piva, Giovanni. — Modena. 1860. 1880.
17Als Geigenmacher war er eigentlich nur Dilettant und hat höchstens ein Dutzend gemacht. Er erfand ein «Metallicord», ein Geigeninstrument von alterthümlicher Form mit Metallsaiten, das sich aber nicht bewährt hat.
19Pizzinino s. Peccenini.
21Pizzurno (Pizzurnius), Ant., lebte um 1760 in Genua.
23Pizzurno, Davide. — Genua. 1760. 1763.
24Seine Geigen, die gewöhnlich von mittlerer Grösse sind, scheinen häufig von Händlern verwendet worden zu sein, um «etwas Besseres», d. h. eine Amati oder dergl., zu machen. Er ist daher nur wenig bekannt.
26Placht. — Schönbach b./E.
27Eine Geigenmacherfamilie, aus der die Folgenden in Schönbach geblieben sind:
29Placht, Anton.
30Kommt schon 1826 als Meister vor.
32Placht, Elias, s. Plachte.
34Placht, Ferdinand I.
35Ein geschickter Meister, von dem es Geigen aus den Jahren 1730—1745 giebt.
37Placht, Ferdinand II.
38Er wird unter den Meistern 1826 erwähnt und hat Vieles zur Hebung der Geigenindustrie in Schönbach gethan, selbst aber nur handwerksmässig gearbeitet.

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