Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 523

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

23 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 501. See the scan on archive.org.

1Pötzl, Franz, lebt in Fleissen, wo er 1888 sein Geschäft begründete.
2Pötzl, Georg, lebt in Steingrub.
3Pötzl, Hermann, lebt in Unter-Schönbach und ist Geigen- und Bassmacher.
4Pötzl, Johann I. und Johann II., sind noch thätig, ebenso:
5Pötzl, Józef. — Warschau 1877.
6 Ist mir nur nach seinem Zettel bekannt geworden; auch ein Wilh. P. war in Warschau ansässig.
7Pötzl, Karl.
8Pötzl, Rudolf, lebt in Steingrub.
9Pötzl, Wenzel, arbeitet noch.
10Pötzschner (Pötzscher), Johann Carl. — Klingenthal. 1782.
11 Nur aus den Innungslisten dem Namen nach bekannt.
12Pötzschner, H. — Markneukirchen. 1897. 1901.
13 Leiter der Schülerwerkstatt an der Fachschule in Markneukirchen. Diese Schule bezweckt in der Hauptsache die theoretische und musikalische Ausbildung ihrer Schüler; seit einigen Jahren ist auch eine Werkstattabteilung eingerichtet worden mit facultativem, wöchentlich zweistündigem Unterricht für Saiteninstrumentenmacher.
14Pohl, H. U., lebt als Geigenmacher in Kansas City.
15Poiron. — Mirecourt. 1889.
16 Ein tüchtiger Geigenmacher, der jedoch nicht selbstständig aufgetreten ist, sondern als erster Arbeiter bei Laberte Humbert frères angestellt war.
17Poiros, Louis. — XVIII. Jahrh.
18 Wahrscheinlich zur Familie Poirot gehörend. Der Name fand sich in einer Violine von gewöhnlicher französischer Arbeit. Auch in Bruni's Inventaire wird er erwähnt.
19Poirot ainé. — Mirecourt. XIX. Jahrh.
20 Gewöhnliche Arbeit, mittelmässiges Holz, brauner Lack. Brandmarke mit dem Namen.
21Poirson, Elophe. — Lyon. Geb. 6. Sept. 1840 in Landaville (Vosges).
22 Ein Liebhaber, der es ohne eigentlichen Lehrer zu bemerkenswerther Geschicklichkeit im Geigenmachen gebracht hat, so dass von ihm gemachte Instrumente z. B. in englischen Händlerverzeichnissen mit 300 M. angesetzt werden. Er hat bereits an 200 Geigen, auch Bratschen und Violoncelli gemacht und sich viel mit der Frage des Geigenlacks beschäftigt. Er stellt seit 1898 einen ätherischen Lack her, der in der That manche Aehnlichkeit mit dem Cremoneser hat. Er verspricht, jedes neue Instrument, das er neu lackirt (nachdem er es vorher abgewaschen), im Ton wesentlich zu verbessern(?) Er hat bereits mehrere Medaillen, und hat 1900 eine solche abgelehnt, da er nicht Berufsgeigenmacher, sondern Chef des Central-Telephon-Bureaus in Lyon ist.

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