Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 529

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

32 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 507. See the scan on archive.org.

1Leonhart Pradl gelesen wird. Wenn meine Vermuthung richtig ist, so ist es ein Werk unseres L. Pradter, der demnach, bevor er nach Prag ging, in München gearbeitet hatte.
3Pradter, Mathias s. Proder.
5Praga, Eugenio. — Genua. Geb. in Casale Monferato 14. April 1847.
6Schüler von Nicolò Bianchi und seit 1869 dessen Nachfolger. Er macht neue Geigen nach jener Guarneri, die als Geige Paganini's in Genua aufbewahrt wird, aber auch nach Stradivari. Er verwendet ätherischen und Spirituslack, ist ein gesuchter Reparateur und geschickter Bogenmacher. Er besitzt eine broncene und drei goldene Medaillen.
8Eugenio Praga fece Genua Anno ….
10Prager, Wilhelm Heinrich. — Frankenberg i./S. Geb. 13. März 1840.
11Ein tüchtiger Musiker, der in Neustadt a./O. gelernt hat und seit 1877 in Frankenberg ansässig ist. Aus Liebhaberei studirte er die Geigenmacherei und hat seit etwa 1880 eine Anzahl recht guter Violinen und Violen gemacht, die alle in festen Händen sind und wegen ihres edlen Tons sehr gelobt werden.
13Prager, Gustav Oskar, geb. 30. Mai 1866. und
15Prager, Max, geb. 4. Juli 1872, leben als Geigenmacher in Markneukirchen.
17Pranger, Melchior. — Leipzig. 1569.
18Ein Lautenmacher aus Landsberg, der 1569 zum Leipziger Bürger angenommen wurde.
20Pratasini, Giovanni. — Turin. 1780.
21Bisher nur als geschickter Mandolinenmacher bekannt. Grillet kennt eine wunderschöne kleine Mandoline von ihm.
23Prediger. — Ansbach. 1694. 1696.
24Ein Lauten- und Geigenmacher, von dem noch einige hübsche Arbeiten bekannt sein sollen.
26Presbler s. Plesber.
28Pressenda, Gianfrancesco. — Alba, Carmagnola, später Turin. Geb. in Sequio Berra oder Turin 1777, † das. 1854.
29Sohn des Raffaello Pr., eines Wandermusikanten, der ihn im Geigenspiel unterrichtete. Gianfrancesco kam nach Cremona und wurde hier Schüler von L. Storioni. 1814 liess er sich in Alba, wo auch sein Vater wohnte, als Kunstschreiner und Geigenmacher nieder. Für kurze Zeit siedelte er nach Carmagnola über und ging von hier 1820 nach Turin, wo sich der Hofmusikdirector Polledro seiner besonders annahm. Er ist einer der wenigen Geigenmacher des 19. Jahrhunderts, deren Arbeiten schon heute hochgeschätzt werden. Seine Violinen stehen jetzt im Preise von 800—2000 M. und sind meist nach Strad gemacht. Mit Ausnahme der Schnecke sind alle Einzelheiten vorzüglich durchgeführt, und ganz besonders ist sein schöner Lack hervorzuheben. Er legte grossen Werth auf die Wahl des Holzes, auf das er sich vorzüglich verstand, und erzielte einen wundervollen Ton, der auch seinen gewöhnlicher durchgeführten Violinen nachgerühmt werden muss.
31Joannes Franciscus Pressendaq. Raphael fecit Taurini anno Domini 1840

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