Scan 562
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
32 lines. Read by computer on 27 September 2026, twice; the two readings disagreed in places. Printed page 540. See the scan on archive.org.
1Rösch, Johann Joseph. — Mittenwald. Geb. 12. Nov. 1763. 1790.
2Sohn von Jos. R. Eine mit sehr farblosem Lack überzogene Violine von nicht ganz richtiger Mensur trug einen Zettel, auf dem nur zu entziffern war: »Johann Rö………waldt 1790«, die ich dem Sohne von Jos. Rösch zuschreiben möchte. one of two readings
3Sohn von Jos. R. Eine mit sehr farblosem Lack überzogene Violine von nicht ganz richtiger Mensur trug einen Zettel, auf dem nur zu entziffern war: „Johann Rö………waldt 1790“, die ich dem Sohne von Jos. Rösch zuschreiben möchte. one of two readings
5Rösch, Joseph. — Mittenwald. 1750. 1767.
6Er gehört, wie alle seine Zeit- und Ortsgenossen, zur Klotz-Schule. In den Kirchenbüchern kommt er zuerst 1760 und zuletzt 1767 vor, scheint aber noch nach 1780 gelebt zu haben.
8Röscher, C. H. W. — Bremen. 1865. † um 1880.
9Es giebt wohl verschiedene Geigen, die seinen Zettel tragen, doch es ist sehr zweifelhaft, dass diese wirklich von ihm gemacht worden sind.
11Roeser, J. — Würzburg. 1872. 1873.
12Er begründete 1872 sein Geschäft in Würzburg und machte nach seiner eigenen Anzeige »Violinen in Cremoneser Manier«. Dass er die »Cremoneser Manier« gut getroffen habe, will ich nicht behaupten. one of two readings
13Er begründete 1872 sein Geschäft in Würzburg und machte nach seiner eigenen Anzeige „Violinen in Cremoneser Manier“. Dass er die „Cremoneser Manier“ gut getroffen habe, will ich nicht behaupten. one of two readings
15Röselmüller, August Hermann. — Königsberg i./Pr., Kreuznach, Markneukirchen. Geb. 10. Nov. 1855 in Markneukirchen.
16Er arbeitete nach Stradivari und war sorgfältig in der Arbeit. Besonders gelobt wurde ein von ihm 1885 in Königsberg, wo er damals ansässig war, ausgestelltes Quartett, für das er eine silberne Medaille erhielt. Nach einem kurzen Aufenthalt in Kreuznach liess er sich 1890 wieder in Markneukirchen nieder.
18Rösendahl s. Weber.
20Roger, G. — Montpellier. 1820.
21Seine Geigen sehen wie mittelmässige Mirecourter Fabriksgeigen aus und sind unsauber in der Arbeit. Er soll allerdings auch bessere gemacht haben, doch sind sie mir nie vorgekommen.
23Rogeri*), Giovanni Battista. — Brescia. Geb. um 1650. 1730.
24Er stammte aus Bologna und kam zu Nikolaus Amati in Cremona, wo er ein Mitschüler Stradivari's wurde. Beide waren von grossem Einfluss auf seine Entwicklung, und so verwendete er auch mit Vorliebe ein amatisirtes Stradivari-
26Giov. Bapt. Rogeri,
27Brescia 1699.
28(Hamma & Co.).
30*) Nicht zu verwechseln mit der Familie Rugeri. Es ist ein Verdienst de Piccollelis', den Nachweis erbracht zu haben, dass zwei verschiedene Familien in Betracht kommen, die selbst, um bei der Namenähnlichkeit einer Verwechslung vorzubeugen, Zusätze gemacht haben. Giov. B. Rogeri gab seine Heimath »Bon.« an, und die Rugeri fügten »detto il Per« hinzu. In Bezug auf die Orthographie ihrer Namen verschuldeten übrigens beide Familien selbst die häufigen Verwechslungen, da sie sich bald mit o und bald mit u schrieben. one of two readings
31*) Nicht zu verwechseln mit der Familie Rugeri. Es ist ein Verdienst de Piccollelis', den Nachweis erbracht zu haben, dass zwei verschiedene Familien in Betracht kommen, die selbst, um bei der Namenähnlichkeit einer Verwechslung vorzubeugen, Zusätze gemacht haben. Giov. B. Rogeri gab seine Heimath „Bon.“ an, und die Rugeri fügten „detto il Per.“ hinzu. In Bezug auf die Orthographie ihrer Namen verschuldeten übrigens beide Familien selbst die häufigen Verwechslungen, da sie sich bald mit o und bald mit u schrieben. one of two readings
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