Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 57

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

24 lines. Read by computer on 27 September 2026, twice; the two readings disagreed in places. Printed page 35. See the scan on archive.org.

1Barton, Georg. — London. 1772. † um 1810.
2Das Gewerbemuseum in Markneukirchen besitzt von ihm eine Geige ohne Mittelecken — es ist dies der älteste bisher bekannte Versuch, in dieser Art den Bau der Geige zu verändern. Unschön in der Form und unrichtig in der Mensur, besitzt das Instrument doch einen schönen, wenn auch kleinen Ton.
4Barttner, Michael. — Salzburg. 1524.
5Eine Arbeit von ihm befindet sich im städtischen Museum Carolino Augusteum in Salzburg.
7Barzellini, Aegidius. — Cremona (?). 1670. 1700.
8Er nennt sich einen Schüler Amati's und ahmt auch die Art der Amati nach. Schönes Holz, edler Ton.
10Barzoni (François). — (Chateau Thierry). XIX. Jahrh.
11Geigen mit diesem Namen kamen mir nur in englischen Verzeichnissen vor. Sie sollen nach Guarneri gebaut sein und gelben Lack haben und durch niedrige Zargen auffallen. Die Firma Beare's Son in London verkauft «Barzoni-Geigen» zu billigen Preisen.
13Basi s. Bosi.
15Bassi, A. — Scandiano (Modena).
16Unbedeutender Geigenmacher des 19. Jahrhunderts.
18Bassiano. — Rom. 1666.
19Ein Lautenmacher, von dem sich in der Sammlung der Gesellsch. d. Musikfreunde in Wien eine Theorbe befindet (No. 26).
21Bassot, Joseph. — Paris. 1763. 1810.
22Vidal rechnet ihn zwar zu den guten Pariser Geigenmachern aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrh., doch sehen seine Geigen so verschieden aus, sowohl was die Arbeit, die Wahl des Holzes und des Lackes als des Modells anbelangt, dass man zu der Annahme, er habe fremde Instrumente mit seinen Zetteln versehen, gezwungen wird. In seiner ersten Zeit, solange er noch Quinze Vingts wohnte, verwendete er schlechtes Holz und hatte einen schlechten gelben Lack, nur die Einlagen, die oft aus Fischbein bestehen, sind sauber. Später machte er zusehends Fortschritte, er wird sorgfältiger in der Wahl des Holzes, arbeitet genauer und verwendet einen besseren, meist rothen Lack. Seine Werkstatt hatte er 1788 nach der Rue Chabanaïs No. 1 verlegt. Seine besten Geigen können als brauchbare Orchester-Instrumente gelten. one of two readings
23Vidal rechnet ihn zwar zu den guten Pariser Geigenmachern aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrh., doch sehen seine Geigen so verschieden aus, sowohl was die Arbeit, die Wahl des Holzes und des Lackes als des Modells anbelangt, dass man zu der Annahme, er habe fremde Instrumente mit seinen Zetteln versehen, gezwungen wird. In seiner ersten Zeit, solange er noch Quinze Vingts wohnte, verwendete er schlechtes Holz und hatte einen schlechten gelben Lack, nur die Einlagen, die oft aus Fischbein bestehen, sind sauber. Später machte er zusehends Fortschritte, er wird sorgfältiger in der Wahl des Holzes, arbeitet genauer und verwendet einen besseren, meist rothen Lack. Seine Werkstatt hatte er 1788 nach der Rue Chabanais No. 1 verlegt. Seine besten Geigen können als brauchbare Orchester-Instrumente gelten. one of two readings

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