Scan 579
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
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1Sandner, Egid, geb. 1851 in Oberschönbach.
2Schüler von A. Schäfer. Im Jahre 1875 errichtete er sein eigenes Geschäft, in dem hauptsächlich Stainer-Geigen nachgeahmt werden. Er verwendet sog. englischen Geigenlack. Da seine Geigen besonders für den Export bestimmt sind, tragen sie die Marke:
4Sandner, Ferdinand. 1772. 1775.
5Wahrscheinlich ein Sohn von Johann I. S. Einer der besseren Schönbacher Meister seiner Zeit. Er wohnte Haus No. 165. Vermuthlich sein Sohn war der 1826 als Meister genannte:
7Sandner, Georg.
9Sandner, Ignaz, lebt noch.
11Sandner, Johann I., wird 1742 erwähnt und war geschickt.
13Sandner, Johann II. 1826. 1869.
14Obwohl er handwerksmässig arbeitete, nie aus seinem Heimathsorte hinausgekommen war und kaum je eine wirklich gute Geige gesehen hat, kann er doch wegen seiner Geschicklichkeit neben den Brüdern Lutz und Anton Fischer als einer der besten Schönbacher Meister seiner Zeit gelten. Auch galt er als tüchtiger Lehrmeister.
16Sandner, Johann Georg. 1774. 1826.
17Er wohnte Haus No. 43 und galt als geschickter Mann.
19Sandner, Johann Mathias. 1740. 1745.
20Bis jetzt der älteste bekannte Geigenmacher seiner Familie.
22Sandner, Josef, arbeitet in Absroth.
24Sandner, Josef, geb. 1845.
25Schüler seines Vaters Alexander S. Nach der Lehrzeit begab er sich auf die Wanderschaft und arbeitete in Oesterreich, Ungarn, Bosnien, in der Schweiz, in Tyrol, Frankreich und in Deutschland, bis er sich 1870 selbstständig machte. Er beschäftigt sich hauptsächlich mit der Herstellung der einzelnen Bestandtheile von Streichinstrumenten, macht aber auch auf Bestellung fertige Geigen nach allen alten Meistern und nach eigenen Modellen. Seine Schnecken sind sehr schön gearbeitet. Er gilt als Holzkenner und besitzt Medaille und Ehrendiplom der Wiener Welt-Ausstellung von 1873.
27Sandner, Karl, lebt noch als Johann’s Nachfolger.
29Sandner, V.
30Arbeitete bei J. W. Schunda und hat sich in Budapest niedergelassen und dort eine „Multiplicator“ genannte Erfindung zur Tonverbesserung an Streichinstrumenten gemacht, die allerdings dem Vernehmen nach ihren Zweck nicht erfüllt. — Aus Schönbach stammte wohl auch der Geigenmacher Sandner, der 1897 noch in Hannover ansässig war.
32Sandner, Ignaz. — Prag. Geb. in Schönbach (No. 125) 1822, † 31. Mai 1847 in Schönbach.
33Er kam zuerst zu einem unbedeutenden Geigenmacher in die Lehre, dann zu Anton Lutz in Schönbach und ging hierauf nach Prag zu dem gelehrtten
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- Sandner, Egid
- Sandner, Ferdinand
- Sandner, Georg
- Sandner, Johann I.
- Sandner, Johann Georg
- Sandner, Johann Mathias
- Sandner, Josef
- Sandner, V.
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