Scan 581
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
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1Santo — Sartory.
3Santo (Sanzo, Sanzio), Santino. — Mailand. 1684. 1700.
4In seinen besten Arbeiten kommt er Grancino nahe, an dessen Modell das seine auch erinnert Vidal schreibt Sentino.
6Santo, s, Seraphin.
8Santos, Antonio. — Coimbra. 1867.
9Portugiesischer Guitarrenmacher aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
11Santos, Augusto Nuñes dos. — Coimbra. 1896.
12Wahrscheinlich der Sohn von Antonio S., der auch Guitarren und Mandolinen wie dieser machte.
14Sapino (Serpino, Sarpino).
15Vgl. auch Acero. — Sapino heisst Tannenholz; auf der Innenseite einer Decke fand man das mit Bleistift geschriebene Wort, das der Finder nicht verstand und für einen Namen hielt. Bald wurde dieser Sapino einer Schule zugewiesen und in die Mitte das 17. Jahrhunderts gesetzt; schliesslich wurde er zum Schüler von Cappa ernannt, Saluzzo zu seiner Heimath gemacht, und es dauerte nicht lange, da fand man bei Händlern sogar verschiedene diesem Sapino zugeschriebene Violen und Violinen, selbstverständlich mit Zettel! Dass selbst Vidal, der doch die Wortbedeutung von Acero und Sapino kannte und mittheilte, diesen fingirten Meister noch aufzählt, entbehrt nicht eines gewissen komischen Beigeschmacks.
17Saracini (Saraceni), Domenico. — Florenz. 1655.
18Sohn des Mariotto S. Ein seiner Zeit geschätzter Lauten- und Geigenmacher, der gleichwohl diese Werthschätzung nicht sonderlich verdiente.
20Saracini, Giambattista. — Florenz. 1667.
21Sohn des Domenico S. und dessen Schüler. Als Lautenmacher war er ganz gut; seine Geigen dagegen sind minderwerthig.
23Saraillac, François. — Lyon. 1670. 1711.
24Man kennt sehr wenig von ihm. Eine Taschengeige von 1678 und eine sechssaitige (früher siebenseitige) Bassviola befinden sich aus der Sammlung Snoeck (No. 489) in Berlin. Die Bassviola ist braun lackirt.
26Sardi. — Venedig. 1649.
27Nur als mittelmässiger Violenmacher bekannt. Eine Geige von ihm war 1881 in Mailand ausgestellt.
29Sarini, F. — Mailand. 1763.
30Eine schmucklose, konisch gemachte Guitarre von ihm befindet sich in Berlin in der kgl. Sammlung alter Musikinstrumente (No. 652).
32Sarle, T., hat in London ein Geigengeschäft.
34Sartori. — Bar-le-Duc (?). XVIII. Jahrh.
35Eine Guitarre der Sammlung Scheurleer trägt diesen Namen. Die Ortsbezeichnung las der Besitzer de Bar oder Debar; es dürfte also Bar-le-Duc gemeint sein, das ja auch kurzweg 'Le Bar' genannt wird.
37Sartory, Eugène, wahrscheinlich der Theilhaber der Firma Oppitz & Sartory, hat 1897 in Brüssel Streichinstrumente ausgestellt.
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