Scan 589
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
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1Schenk, Friedrich. — Wien. 1839. 1850.
2Schüler von Joh. Georg Staufer. Wie sein Lehrer verlegte auch er sich mehr und mehr auf das Guitarrenmachen und war namentlich wegen seiner schönen Lyra-Guitarren berühmt. Auf der Wiener Ausstellung von 1839 war er mit einer Terz-Gitarre von eigenthümlicher Form vertreten.
4Scherr, Emelius N. —
5Eine dem 19. Jahrhundert angehörende Guitarre der Sammlung Crosby Brown in New-York trägt den Zettel:
7Schertel, Christian. — Bayreuth. Geb. 7. Nov. 1865 in Ramsenthal b./Bayreuth.
8Ursprünglich Musiker, diente er mehrere Jahre als Hautboist im 7. bayr. Inf.-Regt. und widmete sich dann dem Instrumentenbau, den er in Markneukirchen, Siebenbrunn i. S., in Graslitz, Schönbach, Steingrub i. B., in Mittenwald und Mirecourt gründlich erlernte. Er macht hauptsächlich Streichquartette und wird von den Mitgliedern des Bayreuther Festspiel-Orchesters seiner Tüchtigkeit wegen gelobt.
10Scherzer, August Theodor. — Markneukirchen. Geb. 10. Sept. 1851.
11Schüler von Heinrich Gläsel und der Markneukirchner Fachschule. Im Jahre 1875 begründete er sein eigenes Geschäft und ist jetzt Obermeister der Streichinstrumentenmacher-Innung. Er copirt alle Meister, wenn es verlangt wird, und arbeitet hauptsächlich für die grossen Versandtgeschäfte, so dass nur wenige Geigen seinen Namen tragen; die meisten erhalten jene Zettel, die die bestellenden Händler vorschreiben. Er ist auch ein tüchtiger Musiker und wird als Lehrer geschätzt.
13Scherzer, Johann Gottfried. — Wien. 1843. † 14. Jan. 1870.
14Wahrscheinlich aus dem Vogtlande eingewandert. Er war zwar »Lauten- und Geigenmacher«, verlegte sich jedoch mehr auf die Herstellung von Guitarren und soll die Ferrari'sche zehnsaitige Guitarre in Oesterreich eingeführt haben. Er wohnte erst Hundsturmstr. 65, später Margareten 99.
16Scherzer, Julius Walter. — Markneukirchen. Geb. Dec. 1869 in Schöneck, † um 1901.
17Einer der vielen Geigenmacher seiner Heimat, die, im Dienste der Händler stehend, nur für den Tag geschaffen haben.
19Scherzer, Moritz. — Schöneck i./S. Geb. 28. Juni 1870.
20Schüler von Oswald Schilbach. Von 1887 an arbeitete er sieben Jahre lang als Gehilfe und begründete 1894 sein eigenes Geschäft.
22Sches, Beernaert. — Brügge. 1650.
23In der jetzt in Berlin befindlichen Sammlung Snoeck wird eine Taschengeige von ihm aufbewahrt, die im Ganzen nicht schlecht gearbeitet ist.
25Schetelig. — Markneukirchen.
26Dieser Familie gehören als Geigenmacher an:
28Schetelig, Christian Gottlob I., geb. 4. Jan. 1767, † 19. Dec. 1821.
29Sechster Sohn von Johann Gottfr. Sch. Er verheirathete sich am 29. Oct.
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- Schenk, Friedrich
- Schertel, Christian
- Scherzer, August Theodor
- Scherzer, Johann Gottfried
- Scherzer, Moritz
- Sches, Beernaert
- Schetelig, Christian Gottlob I.
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