Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 594

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

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1er auch nicht gerade als Künstler angesehen werden kann. Sein Neffe Wenzel Schmidt arbeitete mit Dvořák und Bina bei Patzelt.
3Schmidt, Heinrich. — Goldberg i./Schl. 1840. † um 1885 in Liegnitz.
4Ein Tischlermeister, der Musikinstrumente, darunter auch Geigen, *ausbesserte*.
6Schmidt, J. C. — Fürth.
7Er begründete 1886 sein Geschäft als Saiteninstrumentenmacher und machte u. A. Versuche, die Form der Geige zu ändern, indem er die Zargen gebogen und nach Aussen gewölbt anbrachte.
9Schmidt, Johann Georg. — Ellwangen. 1740—1770.
10Wahrscheinlich ein Schüler von Benedict Wagner, nach dessen flachem Modell er arbeitete; die Schnecke ist eigenartig steil. Er verwendet gutes Tonholz und guten, gelbbraunen Lack; die Zargen sind ziemlich hoch, und die Einlage fehlt gewöhnlich, der Ton aber ist nicht schlecht.
12Schmidt, J(ohann?) G(ottfried?). — Kassel. 1790. 1825.
13Unter den Geigenmachern, die den Namen Schmidt führen, wohl der bedeutendste; er soll in Leipzig gelernt und auch dort gearbeitet haben. In Kassel ist er mindestens seit 1800 nachweisbar. Es wird behauptet, dass er hübsche Violen mit Engelsköpfchen am Wirbelkasten gemacht habe, doch sind mir solche nicht bekannt geworden. In seinen Violinen ahmte er mit Erfolg italienische Vorbilder besonders Stradivari nach; nur in der Holzwahl war er nicht immer glücklich; die Decke zeigt abwechselnd feinjähriges und grobjähriges Holz, der Boden ist nur selten schön geflammt. Am Rand liess er die Hohlkehle fast ganz fehlen; die Einlage nahm er 6—7 mm vom Rand und die Zargen überall gleich hoch. F-Löcher und Schnecke lassen den rechten Schwung vermissen: die Letztere ist tief ausgestochen. Auch der Lack lässt zu wünschen übrig und ist oft spröde oder durch einfache Politur ersetzt.
15Schmidt, Johann Martin. — Pressburg. 1805.
16Vermutlich ein Sohn von Karl Schmidt aus Koethen. Ein Cello von ihm befindet sich auf dem Pressburger Domchor.
18Schmidt, Karl. — Pressburg. Geb. Ende des XVIII. Jahrh. in Koethen.
19Ein Mechaniker und Instrumentenmacher, der als Erfinder eines *Polyplectron* (eines sog. Geigenclaviers) einen gewissen Ruf besass.
21Schmidt. — Markneukirchen.
22Dieser Familie gehören an:
23Schmidt, Albin Theodor, geb. 12. Nov. 1864.
24Schmidt, Anton Otto, geb. 25. Febr. 1874. Schüler von Theodor Scherzer und seit 1895 selbstständig.

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