Scan 596
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
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1Schnabel, Josef und Simon, arbeiten beide als Geigenmacher in Schönbach b./E.
3Schnarchendorff, Daniel. — Berlin. 1848.
4Einer der unbedeutendsten Berliner Instrumentenmacher aus der Mitte des 19. Jahrhunderts.
6Schnebele (Schnebler), Jacob. — Landshut. 1568. 1573.
7Ein Lautenmacher aus dem Gefolge des musikliebenden Prinzen, nachmaligen Herzogs Wilhelm V. von Bayern, der mit seiner jungen Gattin Renata von Lothringen auf der Trausnitz bei Landshut Hof hielt. Die Hofzahlamtsrechnung von 1573 führt auf: «Dem Jacob, Lautemacher hier, so die Laute Ihrer fürstl. Gnaden (Herzogin Renata) gebesert, so der Bär in des Welschen Christels*) Kammer zerbrochen, Macherlohn 1 fl. 30 kr.» Weiter heisst es in dieser Rechnung: «Jacob Schnebler (am anderen Ort: «Jakob Schnebele Lautenmacher») erhält für Arbeit 1 fl. 20 × r., ferner 30 × r.» Als Wilhelms Hofhaltung 1579 auf der Trausnitz aufhörte, dürfte Schnebele auch Landshut verlassen haben.
9Schneidenbach, Georg Adam. — Klingenthal. 1787.
10Wenig bekannter Geigenmacher, der der Innung als Meister angehörte.
12Schneider, Anton Joseph. — (Mark-)Neukirchen. 1810.
13Vermuthlich aus Klingenthal stammend. Seine Arbeiten zeigen das «Hopf-Modell».
15Schneider, F. Edmund. — Stockholm.
16Ein Musiker, der alte Geigen ausbesserte und sich 1894 als Instrumentenmacher in Stockholm niederliess.
18Schneider, Christian Friedrich. — Klingenthal. 1769.
19Sohn von Johann Caspar Schn. Es giebt gute Orchester-Geigen von ihm: seine Zettel klebte er gewöhnlich an versteckte Stellen an den Zargen, die nur gesehen werden können, wenn die Decke abgenommen wird.
21Schneider, Christoph Carl. — Klingenthal. 1769.
22Bruder von Christian Friedr. Schn., mit dem er zusammen gearbeitet zu haben scheint.
24Schneider, Johann Caspar. — Klingenthal. 1748.
25Geigen von ihm sollen noch vorkommen. Es wurde von ihm erzählt, dass er nur im Winter Geigen gemacht habe, die er dann im Sommer von Markt zu Markt ziehend verkaufte.
27Schneider, Johann Michael. — Schreit (?).
28Aus der Sammlung Snoeck befindet sich in Berlin eine Quinterne (No. 330). Den Wohnort giebt Snoeck's Katalog als Schreit an; der Ort ist auf der Karte nicht zu finden und dürfte wohl falsch gelesen sein.
30Schneider, N. — Klingenthal. 1880. 1890.
31Ihm verdankt Klingenthal zum guten Theil das Wiederaufblühen seiner Geigenindustrie, die im Laufe des 19. Jahrhunderts durch die Fabrikation anderer Musikinstrumente sehr gelitten hatte.
33Schödler, Simon. — Passau. 1750. 1785.
34Obwohl er «Hochfürstl. Hof-Lauten- und Geigenmacher» war, gelang es mir doch nicht, irgend etwas aus Archiven über ihn zu erfahren. Eine prächtig
36*) Wohl ein Franzose oder Lothringer des Gefolges.
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- Schnarchendorff, Daniel
- Schnebele, Jacob
- Schneidenbach, Georg Adam
- Schneider, Anton Joseph
- Schneider, F. Edmund
- Schneider, Christian Friedrich
- Schneider, Christoph Carl
- Schneider, Johann Caspar
- Schneider, Johann Michael
- Schneider, N.
- Schödler, Simon
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