Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 598

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

31 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 576. See the scan on archive.org.

1In seinen jüngeren Jahren folgte er noch den Werkstatt-Ueberlieferungen seiner Familie; später bemühte er sich, italienische Vorbilder nachzuahmen, und soll das „Altmachen“ gut verstanden haben.
3Schönfelder, Conrad Adam. 1704. 1743.
4Jüngerer Sohn von Simon Sch. Er wurde 1704 Meister und sass 1732 im Zunfttrathe.
6Schönfelder, Friedrich Wilhelm, geb. 24. Oct. 1803, † 21. Sept. 1869.
7Bruder von Christian Gottlob Sch. und theilweise auch dessen Schüler.
9Schönfelder, Georg Simon, geb. 1707, † 6. Sept. 1762.
10Er wurde 1727 Meister und erreichte ein Alter von 55 Jahren weniger 2 Monate und 2 Tage.
12Schönfelder, Johann I., Georg, wird zuerst 1677 erwähnt. 1712.
13Er kam als Exulant aus Graslitz nach dem Vogtland und darf als der Stammvater der heute noch blühenden Familie betrachtet werden. Es gilt als der Vater Simon Sch.’s. Auf dem Boden seiner Geigen brachte er auch die Brandmarke: I. G. S. an. Eine Geige von ihm besitzt Ragsch in Schweidnitz.
15Schönfelder, Johann II., geb. um 1675. Er war ein Sohn von Georg Simon Sch. und wurde 1697 Meister.
17Schönfelder, Johann III., geb. um 1705.
18Sohn von Johann I. Sch. Er wurde 1729 Meister, scheint aber in Neu­kirchen weder geboren noch gestorben zu sein.
20Schönfelder, Johann Adam*), geb. 1707, † 21. Jan. 1763, 56 Jahre weniger 5 Monate alt.
21Sohn von Johann Sch. Er wird als Geigenmacher und seit 1729 als Bürger bezeichnet. Seine Arbeit ist recht gut, ebenso das Holz, der Lack gelbbraun oder rothbraun. Auch er gab wiederholt „Tirol“ als Ursprungsland seiner Geigen an, obwohl sie nichts weniger als tirolisch aussehen. Eine gute Geige von ihm aus dem Jahre 1752 besitzt das Gothenburger Museum.
23Schönfelder, Johann Christian, geb. 3. Oct. 1775, † 28. Aug. 1821, war ein Bruder von Johann Georg II. Sch.
25Schönfelder, Johann Georg I., geb. 1750, † 26. Dec. 1824.
26Er wurde 1769 Meister und war seit 1810 Stadtvogt. Einer der besten Geigenmacher aus seiner Familie; er hatte ein grosses Modell und im Gegensatz zu vielen Vogtländern einen mehr gelben als braunen Lack. Ausser seinem Zettel, auf dem Cremona als Ursprungsort angegeben erscheint, verwendete er auch die Brandmarke
27* I * G * S *.
28Er wurde 74 Jahre und 12 Tage alt.
30*) Einen Johann August Sch. gab es nicht.

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