Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 599

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

43 lines. Read by computer on 27 September 2026, twice; the two readings disagreed in places. Printed page 577. See the scan on archive.org.

1Schönfelder, Johann Georg II., geb. 16. Nov. 1771, † 19. Jan. 1844.
2 Nur die aus den letzten 20 Jahren seines Lebens stammenden Geigen können ihm mit Sicherheit zugeschrieben werden. one of two readings
3Nur die aus den letzten 20 Jahren seines Lebens stammenden Geigen können ihm mit Sicherheit zugeschrieben werden. one of two readings
5Schönfelder, Johann (Hans) Martin, geb. um 1680, † nach 1720.
6 Sohn von Caspar Sch. Er wurde 1704 Meister und hatte keine Söhne. one of two readings
7Sohn von Caspar Sch. Er wurde 1704 Meister und hatte keine Söhne. one of two readings
9Schönfelder, Simon, kommt 1677 und noch 1722 vor.
10 Er kam mit seinem Vater Johann als Exulant aus Graslitz, war Jungmeister und sass 1677, 1678, 1709, 1710, 1712, 1719 und 1722 im Zunftrathe. one of two readings
11Er kam mit seinem Vater Johann als Exulant aus Graslitz, war Jungmeister und sass 1677, 1678, 1709, 1710, 1712, 1719 und 1722 im Zunftrathe. one of two readings
13Schollin, Mathias. Nový Hradec. 1754.
14 Seine Arbeit ist eigenartig; er hatte ein längliches Modell und bräunlichen Lack one of two readings
15Seine Arbeit ist eigenartig; er hatte ein längliches Modell und bräunlichen Lack one of two readings
17Mathias Schollin, Instrument:
18fecit Neo-Hradecii, 1754
20Schonger, Carl. — Erfurt. 1776. 1820.
21 Aeltester Sohn und Schüler seines Vaters Franz Sch., dessen Geschäftsnachfolger er in verhältnissmässig jungen Jahren wurde. one of two readings
22Aeltester Sohn und Schüler seines Vaters Franz Sch., dessen Geschäftsnachfolger er in verhältnissmässig jungen Jahren wurde. one of two readings
24Schonger, Franz. — Erfurt. 1750. 1776.
25 Schüler seines Vaters Georg S.; er hat jedoch im Gegensatz zu diesem nicht nach eigenem, sondern nach italienischen Modellen gearbeitet und war ein gesuchter Reparateur. Er liebte hohe Wölbung und breite Brust; da er die Decke etwas zu dünn machte, haben viele seiner Geigen einen schreienden Ton, sind im Uebrigen jedoch gut. Er verwendete braunen Lack. Von seinen drei Söhnen wurde nur der älteste Geigenmacher; von den beiden anderen starb der eine als Domherr zu Breslau, der andere als Polizeirath zu Erfurt. one of two readings
26Schüler seines Vaters Georg S.; er hat jedoch im Gegensatz zu diesem nicht nach eigenem, sondern nach italienischen Modellen gearbeitet und war ein gesuchter Reparateur. Er liebte hohe Wölbung und breite Brust; da er die Decke etwas zu dünn machte, haben viele seiner Geigen einen schreienden Ton, sind im Uebrigen jedoch gut. Er verwendete braunen Lack. Von seinen drei Söhnen wurde nur der älteste Geigenmacher; von den beiden anderen starb der eine als Domherr zu Breslau, der andere als Polizeirath zu Erfurt. one of two readings
28Franz Schonger
29Lauden & Violinmacher in Erfurt Ano 1769
30geschr.
32Schonger, Georg. — Erfurt (?). 1690. 1740.
33 Der Stammvater der Familie. Nach einer Familientradition soll er aus Tyrol oder Italien stammen, wo seine Vorfahren »Scogneri« geheissen haben sollen. Glaubwürdiger ist aber, wenn ein Schonger wirklich in Italien gelebt haben sollte, dass er dort nur seinen Namen verwelscht hatte. Die Tyroler Heimath ist dagegen wahrscheinlich, da dort der Name Schonger nachweisbar ist; auch die Mutter Eberle's war bekanntlich eine geborene Schonger aus Vils. one of two readings
34Der Stammvater der Familie. Nach einer Familientradition soll er aus Tyrol oder Italien stammen, wo seine Vorfahren »Scogneri« geheissen haben sollen. Glaubwürdiger ist aber, wenn ein Schonger wirklich in Italien gelebt haben sollte, dass er dort nur seinen Namen verwelscht hatte. Die Tyroler Heimath ist dagegen wahrscheinlich, da dort der Name Schonger nachweisbar ist; auch die Mutter Eberle's war bekanntlich eine geborene Schonger aus Vils. one of two readings
36Schonger, Joseph. — Cassel. Geb. in Erfurt 1. Febr. 1812, † in Cassel 15. Mai 1888.
37 Ursprünglich zum Priester bestimmt, gab er doch bald die gelehrtten Studien auf und wurde Schüler seines Vaters Karl Sch. Nachdem er ausgelernt hatte, blieb er noch bis 1838 in Erfurt und kam im Mai des genannten Jahres besuchsweise nach Cassel, wo ihn Spohr veranlasste seinen bleibenden Wohnsitz aufzuschlagen. Im Anfange seines Casseler Aufenthaltes machte er noch viele Geigen, die denen seines Vaters ähnlich waren; da sich sein Ruf als Reparateur aber immer mehr ausbreitete, verlegte er sich schliesslich ganz auf die Ausbesserung alter Instrumente und trieb bloss mit neuen Tyroler und Vogtländer Streichinstrumenten Handel. Er arbeitete bis an seine letzten Lebenstage fleissig und war von grosser Begeisterung für seine Kunst erfüllt. Nur in seiner Anfangszeit klebte er Reperatur-Zettel in die von ihm wiederhergestellten Instrumente; später unterliess er es, da er für schlechte, nach ihm an den Instrumenten vorgenommene Reparaturen nicht seinen Namen hergeben mochte. Er erfand auch einen jetzt vielverbreiteten Kinnhalter. one of two readings
38Ursprünglich zum Priester bestimmt, gab er doch bald die gelehrtten Studien auf und wurde Schüler seines Vaters Karl Sch. Nachdem er ausgelernt hatte, blieb er noch bis 1838 in Erfurt und kam im Mai des genannten Jahres besuchsweise nach Cassel, wo ihn Spohr veranlasste seinen bleibenden Wohnsitz aufzuschlagen. Im Anfange seines Casseler Aufenthaltes machte er noch viele Geigen, die denen seines Vaters ähnlich waren; da sich sein Ruf als Reparateur aber immer mehr ausbreitete, verlegte er sich schliesslich ganz auf die Ausbesserung alter Instrumente und trieb bloss mit neuen Tyroler und Vogtländer Streichinstrumenten Handel. Er arbeitete bis an seine letzten Lebenstage fleissig und war von grosser Begeisterung für seine Kunst erfüllt. Nur in seiner Anfangszeit klebte er Reperatur-Zettel in die von ihm wiederhergestellten Instrumente; später unterliess er es, da er für schlechte, nach ihm an den Instrumenten vorgenommene Reparaturen nicht seinen Namen hergeben mochte. Er erfand auch einen jetzt vielverbreiteten Kinnhalter. one of two readings
40Schorn, Johann Paul. — Innsbruck, Salzburg. 1680. 1716.
41 Er war Musiker und Lautenmacher und war bis 1696 in Innsbruck ansässig. Er trat dann in die Dienste des Erzbischofs von Salzburg und wohnte in der Vorstadt Mülln bei Salzburg. Seine Arbeit ist der von Albani nahestehend, one of two readings
42Er war Musiker und Lautenmacher und war bis 1696 in Innsbruck ansässig. Er trat dann in die Dienste des Erzbischofs von Salzburg und wohnte in der Vorstadt Mülln bei Salzburg. Seine Arbeit ist der von Albani nahestehend, v. Lütgendorff, Geigen- und Lautenmacher. one of two readings

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