Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 639

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

32 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 617. See the scan on archive.org.

1Schüler von August Voigt. Nachdem er bei H. Hammig als Gehilfe gearbeitet hatte, übernahm er schon 1885 das Geschäft von Jul. Theod. St., macht nach den Modellen der besten alten Meister gute, billige Geigen und bevorzugt Oellack. Sein noch lebender Vater ist Geigenhändler.
3Statler, Andree. — Genua. 1715.
4Er soll ein Schüler von Hier. Amati, dem Sohne Nicola's, gewesen sein. Der Name ist übrigens unsicher gelesen, und Manche lesen »Anderl Statlle«, was jedoch falsch zu sein scheint.
6Stauber, Anton. — Köln. Geb. 24. Juli 1850.
7Schüler von Georg Tiefenbrunner. Er machte sich 1874 selbstständig und liess sich in Köln als Geigenmacher nieder. Seine Arbeit ist recht gut.
9Staudinger, Mathaeus Wenzeslaus. — Würzburg. 1745. 1775.
10Einer der besten deutschen Meister seiner Zeit in Franken, von dem noch hübsche Lauten und Geigen aller Art vorkommen. Zwei hübsche Lauten von ihm (eine aus der Sammlung Snoeck) sind in der Berliner kgl. Sammlung (No. 704). Der eine Vorname kommt auf Zetteln auch Winceslaus und der Familienname Stautinger geschrieben vor.
12MATHÆUS WENCESLAUS
13STAUDINGER ME FECIT
14WIRCEBURGI 1757.
16Stauffer, Joh. Anton. — Wien. XVIII./XIX. Jahrh.
17Eine Guitarre von ihm ist in Berlin aus der Sammlung Snoeck (No. 352). Er ist jedenfalls mit Joh. Georg St. verwandt, kommt aber weder in den Bürger- noch in den Steuerbüchern vor.
19Staufer (Stauffer), Johann Georg. — Wien 1800. 1850 (?).
20Er legte am 20. Juni 1800 den Bürgereid ab und hatte seine Werkstatt Stadt No. 150. Ein sehr tüchtiger Meister, der nicht nur Stainer und die Italiener gut copirte, sondern auch den Engländer William Forster mit Erfolg zum Vorbild nahm. Auch er versuchte der Geige eine neue Form zu geben und war hierin von Chanot beeinflusst. Eine solche Geige in Guitarrenform ist in Berlin, in der kgl. Sammlung (No. 906). Sein Lack ist vorzüglich. Er galt als der beste Wiener Guitarrenmacher seiner Zeit und erfand u. A. 1822 die »Guitarre d'amour«, die, ähnlich wie ein Violoncello, mit dem Bogen gespielt wurde. Auch nach den Modellen Anderer fertigte er Guitarren; eine solche besitzt das musikhistorische Museum in Stockholm (No. 29).
22Joannes Georgius Staufer
23fecit Viennae anno 1812
25126
26Georg Stauffer
27Wien
28im Schulhof No. 448
30Stecher, Josef. — Salzburg. Geb. in Salzburg 1828.
31Schüler von Johann Stöhr. Nachdem er längere Zeit bei Lemböck in Wien gearbeitet hatte, machte er sich in seiner Vaterstadt selbstständig und erhielt bereits 1873 eine silberne Verdienstmedaille für eine Geige, deren schönes

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