Scan 64
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
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1Benedicti, Donato de. — Cremona. 1679.
2Er wird zwar mehrfach erwähnt, doch sind mir Arbeiten von ihm nicht bekannt geworden. Es steht auch noch nicht fest, zu welcher Familie er eigentlich gehört.
4Benito, A. J. Antoni. — Mailand (?). 1664.
5Name und Ort sind zweifelhaft. Eine Kniegeige aus der Sammlung Scheurleer (mit Schildpatt eingelegt und einem Löwenköpfchen am Wirbelkasten) soll den nebenstehenden Zettel tragen, der offenbar schlecht gelesen — oder gefälscht ist.
7Benoit, Eugène. — Brüssel. 1754. 1758.
8Ziemlich gute Arbeit, franz. Schule. Die Holzwahl ist jedoch nicht sorgfältig, auch der rothbraune Lack lässt zu wünschen übrig.
10Benozzati, Girolamo. — (Venedig.) 1899.
11Schüler von Eugenio Degani, bei dem er zwei Jahre lang lernte.
13Bente, Matteo. — Brescia. 1580. 1601.
14Man hat sich erst in neuerer Zeit wieder mit ihm beschäftigt, und noch in Fenaroli’s Dizionario degli artisti Bresciani fehlt sein Name gänzlich. In den Urkunden heisst es von ihm «che fa Cithere et altri instrumenti», und auch Fétis weiss von einer schönen Laute von ihm zu erzählen. Nach verschiedenen, nicht immer verlässlichen Nachrichten kennt man eine Geige von ihm aus dem Jahre 1601, auch Spinette und Cimbalone soll er gebaut haben. Sein Geigenmodell soll, wie behauptet wird, gross, die Wölbung ziemlich hoch und der Lack dunkelbraun gewesen sein. Eingehender beschäftigt sich mit ihm T. L. Phipson in «The Strad» No. 127 (1900).
16Benvenuti, Paolo. — B. S. Lorenzo in Nugello. XVIII. Jahrh.
17Von Valdrighi (3672) erwähnt, sonst nicht bekannt. Ein Benvenuti ist jetzt Theilhaber einer Geigenmacherfirma in Pisa.
19Ber, Ignatius. — Bernau. 1782. 1787.
20In seiner Arbeit den Halleiner Meistern nahe verwandt. Gutes Deckenholz, Birnbaumschnecke, weite F-Löcher und unscheinbarer Lack, aber ziemlich guter Ton kennzeichnen seine Geigen. Die Einlagen fehlen gewöhnlich.
22Berati. — Imola (Prov. Bologna). XVIII. Jahrh.
23Vidal erwähnt ihn zwar, doch war in Imola selbst über einen Meister dieses Namens nicht das Geringste zu erfahren; Arbeiten von ihm lassen sich ebenso wenig nachweisen.
25Berera, Giov. Antonio. — Trient. 1771.
26Einige mittelmässige Geigen, die nicht viel Italienisches an sich haben, tragen diesen Namen.
28Beretta, Felice. — Como. 1760. 1784.
29Er nennt sich einen Schüler von Guadagnini, dem er aber nicht viel Ehre macht. Ohne Sorgfalt in der Wahl des Holzes. Gelber Lack.
31Felice Beretta alievo di Giuseppe Guadagnino fece in Como l’Anno 1770
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- Benedicti, Donato de
- Benito, A. J. Antoni
- Benoit, Eugène
- Benvenuti, Paolo
- Ber, Ignatius
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