Scan 645
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
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1Stöhr, Johann. — Salzburg. 1831. † nach 1840.
2Wahrscheinlich aus St. Pölten stammend. Sein Geschäft wurde noch 1845 von der Wittwe fortgesetzt.
4Stöhr, Johann, arbeitet als Geigenmacher in Steingrub b./E.
6Stöhr, Karl. — St. Pölten. Geb. um 1835.
7Sohn oder Neffe von Anton St. und wohl auch dessen Schüler. Er erwarb 1860 das Bürgerrecht, galt als geschickter Meister und war auch Saitenmacher.
9Stolzenberg (Stoltzenberg), H. B. — Lüneburg. 1699. 1715.
10Ein tüchtiger Meister, der in Hamburg gelernt haben könnte. Eine Taschengeige mit Löwenköpfchen von ihm besitzt das dänische Volksmuseum in Kopenhagen.
12Storch, Georg. — Danzig. Anf. des XVIII. Jahrh.
13P. de Wit veröffentlicht seinen Zettel. Er dürfte ein Sohn Gregor St.'s gewesen sein.
15Storch, Gregory. — Königsberg. 1694.
16Der Name ist schwer zu lesen und wird von Anderen selbst Karb oder Karp gelesen. Eine Pause des Zettels, die mir vorlag, scheint nur die Lesart "Storch" zuzulassen. Welches Königsberg sein Wohnsitz war, gelang mir auch noch nicht festzustellen; in Königsberg in Preussen waren die Nachforschungen sowohl im Stadtarchiv als auch im Staatsarchiv vergeblich. Eine hübsch eingelegte Laute mit Frauenköpfchen von ihm befand sich in der Sammlung Hammer in Stockholm*).
18Storch, Stefan. — Mertendorf i.B. Geb. 21. Jan. 1868.
19Schüler von Bernhard Pötzl. Er ist Streich- und Blasinstrumentenmacher und begründete 1895 sein Geschäft.
21Storck, Georg Dietrich. — Strassburg i./E. Geb. um 1742, † nach 1800.
22Er wurde 1770 in die Zunft aufgenommen und war mit Salome Schnitzler verheirathet. Im Bevölkerungsregister von 1796 heisst es von ihm, dass er 54 Jahre alt und Vater von zwei Söhnen und einer Tochter sei. Seine Geigen sind von sehr gewöhnlicher Arbeit.
24Storck, Johannes Friedrich. — Augsburg. 1750. 1780.
25Er dürfte aus Strassburg stammen und ist nach Piegendorfer von 1750 bis 1780 in Augsburg nachweisbar. Er arbeitete nach dem Stainer-Modell und verwendete gutes Holz und verschiedenartigen Lack. Am besten gelangen ihm Violen, deren Ton recht gut ist, während seine Violinen in dieser Beziehung zu wünschen übrig lassen.
27*) Versteigert 1893 in Köln. Der Verfasser des Katalogs las: "Bregory starpp".
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- Stöhr, Johann
- Johann, Stöhr
- Stolzenberg, H. B.
- Storch, Georg
- Storch, Gregory
- Storch, Stefan
- Storck, Georg Dietrich
- Storck, Johannes Friedrich
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