Scan 646
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
25 lines. Read by computer on 27 September 2026, twice; the two readings disagreed in places. Printed page 624. See the scan on archive.org.
1Storck, Johann Friedrich. — Strassburg i./E. 1766.
2Ein Lauten- und Geigenmacher dieses Namens wurde 1766 in die Zunft aufgenommen, ist aber nicht weiter nachweisbar. Es wird angenommen, dass er fortgezogen oder bald gestorben sein müsse. — Meiner Ansicht nach liegt es am nächsten, ihn für einen Bruder Georg Dietrich und Johann Reinhart St.'s zu halten und mit dem Augsburger Meister zu identificieren. Die Brüder mögen ihn veranlasst haben, heimzukehren, doch die Ueberzeugung, in Augsburg ein besseres Feld der Tätigkeit zu besitzen, bestimmte ihn dann bald, dorthin zurückzuwandern.
4Storck, Johann Reinhart. — Strassburg. 1766. † um 1785.
5Wohl ein Enkel Johann Valentin St.'s. Er hatte das Ladenschild »Au concert de cigognes« und wohnte bei der Rabenbrücke. Er nannte sich »facteur d'instruments de musique« und veröffentlichte 1784 ein Preisverzeichniss, das jetzt als ein werthvolles Document für die damaligen Preise der Musikinstrumente gelten darf. Er wurde 1766 in die Zunft aufgenommen und gehörte ihr bis 1785 an.
7Storck, Johann Valentin. — Strassburg i./E. 1686.
8Schwiegersohn von Joh. Kasp. Wolff; im Jahre 1686 wurde er in die Zunft aufgenommen und war ein geschichter Lautenmacher.
10Storino, Giovanni. — Lucca? 1725.
11Eine hübsche Theorbe im Conservatorium zu Brüssel (No. 254) trägt einen Zettel mit diesem Namen; auf dem Griffbrett liest man ausserdem »Il pellegrino«. Möglicher Weise ist »Storino« der Familienname des 1689 vorkommenden »Peregrinio«.
13Storioni, Carlo. — ? 1888.
14Der Erbe des Namens aber nicht der Kunst Lorenzo's.
16Storioni, Lorenzo. — Cremona. Geb. 1751, † nach 1799.
17Er wird mit Recht als der letzte grosse Cremoneser bezeichnet, wenn man auch in seinen Werken unverkennbar den Niedergang der Schule von Cremona erkennt. Er pflegte noch die Ueberlieferungen seiner bedeutenderen Vorgänger
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21Laurentius Storioni, Cremona. (Hamma & Co.)
23hat aber sicher dadurch mit dazu beigetragen, dass das »Geheimniss des Lacks« verloren gehen konnte, dass er den rothbraunen Lack der Neapolitaner vorzugsweise anwendete. Er scheint ausserdem vielerlei Versuche angestellt zu haben. daher ist er in der Arbeit wie in der Wahl des Holzes sehr ungleich, und die F-Löcher brachte er mitunter an den sonderbarsten Stellen an. Er bevorzugte ein grosses, an Guarneri erinnerndes Modell und erzielte fast immer einen sehr one of two readings
24hat aber sicher dadurch mit dazu beigetragen, dass das »Geheimniss des Lacks« verloren gehen konnte, dass er den rothbraunen Lack der Neapolitaner vorzugsweise anwendete. Er scheint ausserdem vielerlei Versuche angestellt zu haben. daher ist er in der Arbeit wie in der Wahl des Holzes sehr ungleich, und die F-Löcher brachte er mitunter an den sonderbarsten Stellen an. Er bevorzugte ein grosses, an Guarneri erinnerndes Modell und erzielte fast immer einen seh one of two readings
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- Storck, Johann Friedrich
- Storck, Johann Reinhart
- Storck, Johann Valentin
- Storino, Giovanni
- Storioni, Carlo
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