Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 666

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

35 lines. Read by computer on 27 September 2026, twice; the two readings disagreed in places. Printed page 644. See the scan on archive.org.

1Süss, Christian. — Markneukirchen. Geb. 1830, † 1900.
2In seiner Jugend machte er nur Bogen aus Buchenholz, die als billige Marktwaare Absatz fanden. Später kam er zu Christ. Knopf nach Dresden erlernte dort erst das Bogenmachen von Grund aus, und brachte es darin zu bemerkenswerther Künstlerschaft. Er machte sich dann in Markneukirchen selbstständig und galt als einer der besten Bogenmacher seines Wohnsitzes.
4Sütterlin, J. Friedrich. — Strassburg i./E., Wiesbaden. Geb. in Egisholz-Wollbach 1846, † um 1893.
5Ein echter Künstler, der mit beinahe unerreichbarer Sauberkeit arbeitete und jede Einzelheit an seinen, meist nach Stradivari gemachten Geigen selbst machte, wie er auch treffliche Schnecken zu schneiden verstand. Der Lack, den er selbst zubereitete, hatte sehr gute Eigenschaften, kam in Farbe und Glanz dem Cremoneser recht nahe; nur musste er wenigstens ein halbes Jahr lang trocknen und war oft auch dann noch klebrig. Anfangs 1883 siedelte er auf Veranlassung Prof. Wilhelmj's nach Wiesbaden über. Er machte auch Versuche mit der Balsamfichte, kam aber sehr bald davon ab; auch einen Bassbalken aus diesem Holze, den er in eine Geige Wilhelmj's setzen musste, entfernte er wieder, da er sich nicht bewährt hatte. In seiner letzten Zeit konnte er nur wenig neue Geigen machen, da er schwer leidend war und wiederholt einen Blutsturz bekam.
7Sulot, Nicolas. — Dijon. 1829. 1839.
8Ob die Geigen, die er gemacht hat, gut waren, konnte ich nicht ermitteln. Er hat allerlei Versuche zur Tonverstärkung angestellt und liess sich mehrere Erfindungen, so z. B. wellenförmige Böden und dreifache Resonanzplatten patentieren. Bewährt haben sich diese Erfindungen so wenig wie alle anderen ähnlichen. one of two readings
9Ob die Geigen, die er gemacht hat, gut waren, konnte ich nicht ermitteln. Er hat allerlei Versuche zur Tonverstärkung angestellt und liess sich mehrere Erfindungen, so z. B. wellenförmige Böden und dreifache Resonanzplatten patentiren. Bewährt haben sich diese Erfindungen so wenig wie alle anderen ähnlichen. one of two readings
11Sulz, A. & Co. — Wien. 1873.
12Eine Firma, die auf der Wiener Weltausstellung vertreten war und eine Verdienstmedaille für Geigen erhielt, deren guter, starker Ton gelobt wurde.
14Sumerauer (Sumerauer) Georg. — Wien. 1575.
15Im Jahre 1575 wurde er als Lautenmacher Wiener Bürger.
17Sumerauer, Hans. — Salzburg. 1557.
18Im Salzburger Bürgerbuch wird ein Lautenmacher dieses Namens aufgeführt. Er war vielleicht der Vater von Georg und Reinhart S.
20Sumerauer, Reinhart. — Wien. 1578.
21Wohl ein Bruder von Georg S. Er wurde 1578 Bürger von Wien.
23Sundberg. — Stockholm. 1804.
24Er kommt noch im Anfang des 19. Jahrh. vor und war Lautenmacher.
26Suover, Giovanni. — Florenz. 1637.
27Sohn des Giovanni S. Ein Lautenmacher, den ich nur bei Valdrighi (3099) aufgeführt finde.
29Sup, s. Epp.
31Surow, E. F. — Moskau. 1881.
32Russischer Guitarrenmacher des 19. Jahrhunderts.
34Sursano, s. Sorsana.

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