Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 668

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

31 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 646. See the scan on archive.org.

1Syvarth, Ferdinand. — Oldenburg i./Gr. 1866, † 1896.
2Sohn oder Enkel von C. H. Syvarth. Er war Instrumentenmacher und Harmoniumbauer und hat nur nebenbei Ausbesserungen an Streichinstrumenten vorgenommen.
4Szag, Georg. — Leipzig. 1885. 1887.
5Ein Geigenmacher, der am 1. October 1885 seine Werkstatt eröffnete, aber 1887 nach Amerika auswanderte.
7Szalay, István (Stephan), lebt in Stuhlweissenburg.
9Szentessy, Koloman. — Budapest. Ende des XIX. Jahrh.
10Ein Schüler von Thomas Zach, der hauptsächlich für die Firma Schunda thätig war.
12Szepessy, Béla (Adalbert). — London. Geb. 1856 in Budapest.
13Schüler von Samuel Nemessányi, bei dem er von 1868—1874 lernte. Er arbeitete hierauf fünf Jahre lang bei Zach in Wien, von 1879—1881 in München und ging dann nach London, wo er seine eigene Werkstatt eröffnete. Er arbeitet hauptsächlich nach Stradivari, zuweilen auch nach Guarneri und nur in vereinzelten Fällen nach Nic. Amati. Er nimmt die Decke jedoch am oberen und unteren Klotz stärker im Holz und verwendet einen selbst verfertigten, weichen Oellack, zu dem er Harz, goldgelbe Farbe und ein durchsichtiges Roth mischt. Bis 1900 hatte er 160 Geigen, 6 Violen und 3 Violoncelli hergestellt. Für seine Geigen erzielt er durchschnittlich gute Preise. Auszeichnungen und Medaillen, die man ihm mehrfach angeboten hat, lehnte er ab. Bei aller Hochschätzung für die alten Meister, die er eingehend studirte, ist er doch der Ueberzeugung, dass eine aus gutem und gesundem Holz gemachte neue Geige einer alten im Tone gleichkommen und ihr vorgezogen werden muss.
15Tacconi, Enrico. — Rom. 1884.
16Ein Mandolinenmacher aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
18Tacke, Wilhelm. — Düsseldorf. 1840. 1850.
19Nur als Reparateur bekannt; vielleicht mit T. K. Grabensee identisch. Er wusch gerne den alten Lack ab und ersetzte ihn durch einen spröden Spirituslack.
21Reparirt von Wilh. TACKE in Düsseldorf
22auf der GrabenStrasse No 1135.
24(Aus der Wohnungsangabe: «Grabenstr.» scheint «Grabensee» entstanden zu sein.)
26Reparirt von Wilhelm Tacke in Düsseldorf
27auf der Casernenstr. No 1098
29Tadolini, Giuseppe. — Modena, Bologna. Geb. um 1796, † um 1870.
30Er war ursprünglich Lehrer des Violoncello- und Bassspiels am Hofe zu Modena und verlegte sich später auf die Herstellung von Bogeninstrumenten.

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