Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 690

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

30 lines. Read by computer on 27 September 2026, twice; the two readings disagreed in places. Printed page 668. See the scan on archive.org.

1Tonna. — Lavaletta (Malta). 1851. † nach 1860.
2Auf der Insel Malta hat es nach der Auskunft des dortigen Gouverneurs niemals berufsmässige Geigenmacher gegeben, wohl aber Leute, die Musikinstrumente ausbesserten, oder Dilettanten, die Geigen machten. Ein solcher war auch Tonna, der immerhin eine gewisse Geschicklichkeit besass und für einen Contrabass aus Vogelahorn mit abgerundeten Ecken in London 1851 eine ehrenvolle Erwähnung erhielt.
4Tononi, Carlo. — Bologna. 1689. 1717.
5Sohn von Felice T. Er bevorzugt ein grosses, mässig gewölbtes Patron. Seine Arbeit ist sehr gut und der Ton gross und edel. Eine zierlich eingelegte Taschengeige von 1698 war 1881 in Mailand ausgestellt; eine Geige besitzt das Museum des Liceo filarmonico in Bologna (aus dem Jahre 1717).
7Carolo Tononus fecit Bononiae in Platea Castaelionis, anno Domini 1698
9Carolus Tononi fecit Bononiæ anno 1717
11Carolus Tononi fecit Bononie in Via Sancti Mamantis sub Signo Sancte Caecilie Anno Domini 1716
13Tononi, Carlo (Antonio). — Venedig (auch Rom?). 1728. 1768.
14Wahrscheinlich ein Sohn von Carlo T. Man hat die Behauptung aufgestellt, dass der Bologneser und der Venezianer Carlo T. ein und dieselbe Person seien, da Beide das gleiche Ladenschild „zur heil. Cäcilie“ führten. Abgesehen davon, dass man ihm dann ein Lebensalter von mindestens 100 Jahren zubilligen müsste, unterscheidet sich auch die Arbeit des Venezianers sehr von der des in Bologna arbeitenden Meisters. Carlo Antonio T. ist wesentlich schwächer; er arbeitet nach Nic. Amati; sein Orange-Lack ist dem von Serafino Santo ähnlich, das Holz sehr verschieden, manchmal prachtvoll und oft recht gewöhnlich. Er brannte seinen Namen auch am Knopf des Saitenhalters ein. Gallay theilt einen Zettel von der zweiten Art aus dem Jahre 1768 mit, der den Zusatz enthält: „e dal 1728 defini di far prove e gl’ istrumenti principio.“ one of two readings
15Wahrscheinlich ein Sohn von Carlo T. Man hat die Behauptung aufgestellt, dass der Bologneser und der Venezianer Carlo T. ein und dieselbe Person seien, da Beide das gleiche Ladenschild »zur heil. Cäcilie« führten. Abgesehen davon, dass man ihm dann ein Lebensalter von mindestens 100 Jahren zubilligen müsste, unterscheidet sich auch die Arbeit des Venezianers sehr von der des in Bologna arbeitenden Meisters. Carlo Antonio T. ist wesentlich schwächer; er arbeitet nach Nic. Amati; sein Orange-Lack ist dem von Serafino Santo ähnlich, das Holz sehr verschieden, manchmal prachtvoll und oft recht gewöhnlich. Er brannte seinen Namen auch am Knopf des Saitenhalters ein. Gallay theilt einen Zettel von der zweiten Art aus dem Jahre 1768 mit, der den Zusatz enthält: «e dal 1728 defini di far prove e gl’ istrumenti principio.» one of two readings
17Carlo Tononi Bolognese Fece in Venezia l’A: 1728
19Carolus de Tononis fecit Venetiis 17 .. one of two readings
20Carolus de Tononis fecit Venetiis 17.. one of two readings
22Carolus Tononi Bonon. fecit Venetiis sub titulo S. Ceciliae anno 1739
24Tononi, Felice. — Bologna. 1670. 1710.
25In seinen späteren Jahren arbeitete er mit seinem Sohne Giovanni (nach Anderen: mit Guido) gemeinsam. Gediegene Arbeit, hochgewölbtes Modell, sehr guter, hellgelber oder gelbbrauner Lack. Besonders gut im Ton sind seine Violoncelli. Dass er auch in Rom gearbeitet hat, ist nicht erwiesen.
27Tononi di Bologna fecit, anno 1670
29Tononi di Bologna fece anno 1681

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