Scan 695
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
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1Trucco, Girolamo. — Savona. 1840.
2Ein geschickter Handwerker, der recht gute Geigen, Guitarren und auch Harfen machte.
4Truska, Simon Joseph. — Strahow. Geb. 5. April 1734 in Roudnic (Böhmen), † 14. Jan. 1809 im Stifte Strahow.
5Er trat am 8. Dec. 1758 in das Prämonstratenser-Stift Strahow (Prag) ein, wurde am 1. Januar 1761 zum Priester geweiht und war ein tüchtiger Musiker und Componist, der mit grosser Geschicklichkeit allerlei Musikinstrumente, Claviere, Violinen, Violen aller Art und Bassgeigen, gemacht hat.
7Trussardi, Paolo, lebt als Geigenmacher in Arquà-Polesine.
9Tubbs. — London.
10Eine Familie, die bereits durch vier Generationen treffliche Bogenmacher aufzuweisen hat. Die Firma heisst jetzt: James Tubbs & Son und hat ihren Sitz in der Wardour Str. 94.
12Tubbs, E., lebt als Geigenmacher in New-York.
14Tuccio lebt als Guitarrenmacher in Palermo.
16Turchi, Gian Martino. — Pisa, Rom. 1606.
17Ein Pisaner Lautenmacher, der um 1606 auch in Rom arbeitete und dort in der Klagesache des Giovanni di Enrico vernommen wurde.
19Turner, William. — London. 1650.
20In einer sehr schönen Viola di Bordone der Sammlung Gautier fand sich der Zettel:
22Turtur, Nicola, lebt in Bitonto (Bari).
24Tywersus. — Nancy (Lothringen). XVI. Jahrh.
25Er war nach J. A. Gallay Geigenmacher der Herzöge von Lothringen am Anfang des 16. Jahrhunderts. Auch Hart und Vidal wissen nichts Näheres über ihn. In Frankreich gilt er als einer der ältesten französischen Geigenmacher; man hat ihn sogar schon zu einem Gründer der Mirecourter Geigenindustrie machen wollen. Arbeiten von ihm sind bisher nicht bekannt geworden.
27Uebel (Übel), Johann Andreas. — Klingenthal. 1748. 1752.
28Wahrscheinlich ein Bruder von Johann Christian Ue. Seine Geigen entsprechen im Aussehen und im Tonwerth denen der meisten seiner Klingenthaler Zeitgenossen.
30Uebel, Johann Christian. — Klingenthal. Geb. um 1710, † nach 1782.
31Er scheint in Markneukirchen geboren zu sein und dort gelernt zu haben. Er wurde dort 1729 Meister und kommt erst seit 1731 in den Innungslisten der Klingenthaler Geigenmacher vor. Er gilt als der Stammvater der noch blühenden Familie und ist einer der besten Geigenmacher aus der selben gewesen. Eine Violine von ihm besitzt das musikhistorische Museum in Stockholm.
33Uebel, Johann Michael. — Klingenthal. 1753.
34Sohn und Schüler von Johann Christian Ue., dem er nachstrebte, ohne ihn zu erreichen, da er meist schlechteres Holz als dieser verwendet hat. — Max Uebel, geb. 3. Juni 1866, arbeitet noch jetzt als Geigenmacher in Klingenthal.
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