Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 705

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

34 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 683. See the scan on archive.org.

1Villano d’ Ascoli, s. Odoardi.
3Villars, Paul. — Paris. 1741. † vor 1776.
4Schüler von Ch. Bizey. Er wohnte 1769 Rue des Fossés-St.-Germain-des-Prés und war Holzblasinstrumentenmacher. Ob die Geigen, die jetzt im Handel mit seinem Namen vorkommen, echt sind, erscheint mir sehr fraglich. Wahrscheinlich verwechselt man ihn mit Théophile Villars.
6Villars, Théophile. — Cusset (Allier). 1865. † 1880.
7Seines Zeichens ein Buchdrucker, der von seinem Oheim Montgilbert in der Geigenmacherei unterrichtet wurde und wie dieser als Dilettant Geigen machte.
9Villaume et Giron. — Troyes. 1708. 1710.
10Ob Villaume ein Mitglied der Familie Vuillaume war, lässt sich nicht feststellen, wenn es auch angenommen werden könnte. Villaume & Giron’s Geigen sollen nicht schlecht sein.
12Vimercati, Gaspare. — Mailand. 1790.
13Es gibt nur wenige Geigen, die seinen Zettel tragen, und bei diesen wenigen erscheint es noch fraglich, ob sie Arbeiten seiner Hand sind. Dagegen war er ein geschickter Lautenmacher; eine gute Mandoline von ihm besitzt A. Gautier in Nizza.
15Gaspare Vimercati / nella contrada della Dogana di Milano, all segno della Luna
17Vimercati, Paolo. — Venedig. 1660. 1710.
18Sohn des Pietro V. Lernte bei Carlo Tononi in Venedig, den er jedoch übertraf. Er arbeitete nach Ant. und Hier. Amati’s kleinem Modell und verwendete gelben Lack. Auch Brescianer Vorbilder ahmte er nach.
20Paolo Vimercati fece in Venezia A. 17 …
22Vimercati, Pietro. — Venedig. 1640. 1660.
23Nach den ihm zugeschriebenen Geigen schloss er sich der Brescianer Bauweise an, ohne seine Vorbilder vollkommen zu erreichen. Besser gelang ihm dies bei seinen Nachnahmungen Amati’s. Angeblich hat Jakob Stainer bei ihm gearbeitet, wofür jeder Beweis fehlt.
25Vinaccia, Antonio I. — Neapel. 1734. 1781.
26Er wird als der Stammvater der Familie betrachtet, ist aber vielleicht ein Sohn von Nicolas V. und kann als ein Nachahmer von Gagliano gelten. Er machte jedoch nur wenig Streichinstrumente und verlegte sich frühzeitig auf die Herstellung von Mandolinen, worin er es zu hoher Vollkommenheit brachte. Im Museo Spagnuolo in Neapel (Palazzo degli Studi) sind Arbeiten von ihm, die er für Carl III. v. Bourbon anfertigte, erhalten, die seine Geschicklichkeit glänzend erweisen. Gennaro und Gaetano waren seine Söhne.
28Antonius Vinaccia fecit Neap.
29In via Constantii 1734.
30(1764 Strada Rua Catalana.)
32Vinaccia, Antonius II. — Neapel. 1780. 1792.
33Sohn von Januarius V. (Gennaro). Auch er copirte Gagliano und verwendete

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