Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 725

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

29 lines. Read by computer on 27 September 2026, twice; the two readings disagreed in places. Printed page 703. See the scan on archive.org.

1Weigert (Weigerth), Johann Blasius. — Linz a.D. 1717. 1755.
2Obwohl er schon seit 1717 in Linz nachweisbar ist, erlangte er die Geigenmachergerechtigkeit und das Bürgerrecht doch erst 1755. Er war ein fleissiger und vielbeschäftigter Meister, von dem sich u. A. viele Liebesgeigen erhalten haben. Zwei solche befinden sich im Museum Francisco-Carolinum in Linz, je eine im Stift St. Florian (Oberösterr.), in der Sammlung der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien und im städtischen Museum Carolino-Augusteum in Salzburg. Das genannte Stift besitzt ferner einen guten Bass von seiner Hand aus dem Jahre 1726. Dass er auch ein gesuchter Reparateur war, beweist seine 1732 erfolgte Berufung nach Kremsmünster, wo er eine Mandora und 26 Violinen ausbesserte.
4Joannes Blasius Weigert in Linz Anno 1717
5gedr.
7Joann Blasius Weigert Lauden und Geigenmacher in Linz, Anno 1724
9Weigl, Franz. — Salzburg. 1867. 1895.
10In seiner Gesellenzeit soll er zwar bei verschiedenen Geigenmachern gearbeitet haben, hat sich aber fast ausschliesslich auf das Zithermachen verlegt.
12Weis, Carl Mettus. — Kopenhagen. Geb. 1806, † 1872.
13Ein hoher dänischer Beamter (Departementsdirector im Cultusministerium), der als Liebhaber sehr gute Geigen gemacht hat. Mehrere davon mit Widmungsinschriften werden im Instrumenten-Museum in Kopenhagen aufbewahrt. Er schrieb auch 'Om Violiner og deres Bygning'. Kopenhagen 1861. one of two readings
14Ein hoher dänischer Beamter (Departementsdirector im Cultusministerium), der als Liebhaber sehr gute Geigen gemacht hat. Mehrere davon mit Widmungsinschriften werden im Instrumenten-Museum in Kopenhagen aufbewahrt. Er schrieb auch «Om Violiner og deres Bygning». Kopenhagen 1861. one of two readings
16Weis, Markus. — Köln (?).
17Eine Laute des Darmstädter Museums (No. 484) trägt neben anderen kölnischen Namen auch den Namen Markus Weis.
19Weishaupt, Johann Caspar. — (?) 1829 (?).
20Die königliche Sammlung in Berlin besitzt eine derb gemachte Viola da Gamba, die auf der Hinterseite des Schallkastens eine Inschrift mit diesem Namen und nicht ganz verständlichen Jahreszahlen aufgemalt trägt.
221726 Johann Casp. Weishaupt 1829
24Weiss, Eugenio. — Treist. 1880.
25Ein tüchtiger Geiger und Violinlehrer, der sich seit 1880 auf das Geigenmachen verlegte und namentlich in Bezug auf den Ton sehr beachtenswerthe Ergebnisse erzielte. Sein Lack ist goldgelb.
27Weiss, Jakob. — Salzburg. 1714. 1740.
28Ein fleissiger und geschickter Meister, von dem zwar nur selten noch Violinen vorkommen, dagegen ziemlich häufig Violen und Lauten. Seine Arbeit ist sorgfältig und der Lack gut. Am Wirbelkasten brachte er gerne Engelsköpfchen und dergl. an. Eine Viola d’amore von ihm besitzt das Ferdinandeum in Innsbruck, eine Laute von 1714 das Stift Kremsmünster.

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