Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 733

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

42 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 711. See the scan on archive.org.

1Johann Michael Willer
2Musickalischer Instrumentenmacher in Prag
3Anno 1806
4In der Mitte als Emblem ein Apollo.
6Ioannes Michael Willer
7fecit Praga. A. 17
9Wilmet, F. J. — Antwerpen. 1774.
10Eine Geige der Sammlung Snoeck (jetzt in Berlin) trägt seinen Zettel (mit Cartouchen-Umrahmung). Andere Arbeiten von ihm kenne ich nicht.
12F. J. Wilmet, à Anvers, 1774.
14Wilschan (Willschan), A. F. — Moskau. 1881.
15Stellte 1881 Violinen aus, für die er ein «Ehren-Certifikat» erhielt.
17Wilson, Gavin. — Edinburgh. 1813.
18Er war ein Bootmacher, der ein Lederverhärtungsverfahren erfunden hat und, nach «Gentlemans Magazine» Bd. 83 (1813), aus gehärtetem Leder eine Flöte und eine Geige verfertigt hat, die verhältnismässig gut geklungen haben sollen.
20Wilson, James L. — Greenock. Geb. 13. April 1847 in Galston.
21Er begann 1887 Geigen zu machen und wurde darin von John A. Mann unterwiesen. Er arbeitet sehr sauber, erhielt 1893 eine goldene Medaille und ahmt die Modelle von Stradivari, Guarneri und Gasp. da Salò nach. Statt einen Zettel einzukleben, schreibt er in seine Geigen:
23Made by
24James L. Wilson
251898
26No 16.
28Wimmer, Franz Xaver. — Mittenwald. 1743.
29Selten vorkommender Meister der Klotz-Schule.
31No. 3
32Franz Xaver Wimmer, Geigenmacher in Mittenwald an der Iser
33Anno 1743
35Winderling, Anton, arbeitet als Geigenmacher in Steingrub bei Eger.
37Windisch, Gustav. — Gyömrö. XIX. Jahrh.
38Schüler von W. J. Schunda, ein befähigter Geigenmacher.
40Windisch, Otto. — Schilbach-Schöneck. Geb. 3. Jan. 1866 in Schilbach (Sachsen).
41Schüler von Himmer in Schöneck. Als Gehilfe arbeitete er bei Gläsel und Herwig und begründete 1886 sein eigenes Geschäft, das er, da er auch musikalisch gebildet ist, bald in die Höhe brachte, so dass er jetzt durchschnittlich mit 40 Hilfskräften arbeitet und demnach eine der grössten Streichinstrumentenfabriken Deutschlands besitzt. Ausser der Massenfabrikation — es wurden bei ihm bereits Bestellungen auf 10 000 Stück ausgeführt — widmet er sich mit besonderer Sorgfalt der Herstellung von Künstlergeigen und erzielte sehr schöne Erfolge. Vielfache Anerkennung finden auch seine meist nach Stradivari gebauten Violoncelli, die in allen Lagen leicht ansprechen und frei von den oft so störenden Poltertönen sind. Im October 1903 wurde eine Filiale der Fabrik mit Contor und Lager in Schöneck eröffnet. Auf der sächs.-thür. Aus-

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