Scan 735
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
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1Guarneri, und da er sehr sorgfältig arbeitet, stellt er monatlich nur eine Geige fertig, die er in allen Theilen allein ausführt und mit Bernsteinlack (in verschiedenen Farben) lackirt. Auch als Bogenmacher ist er geschätzt.
3Withers, George. — London. 1894. 1902.
4Nachfolger von Edward I. W. und Besitzer der Firma Geo. Withers & Co., die ihre Gründung auf Norris & Barnes (1765) zurückführt und jetzt Withers, Sons & Co. heisst. Er arbeitet nach Stradivari und verwendet vorzugsweise einen gelben Oellack.
6Withers, J. — London. 1879. 1901.
7Er eröffnete seine Werkstatt im Jahre 1879 und gilt als recht geschickt.
9Witte, Caspar. — Lübeck. 1625.
10Der Name kommt auch Wilte, sogar Wietenbil geschrieben vor. Er war Bürger und mit der Berechtigung zur Ausübung seiner Kunst als Lautenmacher vom Rath der Stadt Lübeck verlehnt.
12Witting, Johann Georg. — Mittenwald. 1754. 1775.
13Arbeiten von ihm kommen ziemlich häufig vor und verrathen eine kunstgeübte Hand. Das Modell geht auf Klotz zurück; das Holz ist häufig recht gut.
15Wittstadt, Friedrich. — Würzburg.
16Er hatte im 19. Jahrhundert ein Geigengeschäft in Würzburg; es giebt auch Geigen mit seinem Zettel, doch ist es fraglich, ob diese seine eigene Arbeit waren. Sein Nachfolger ist J. Kriner.
18Wjetschin v., s. Velvarský.
20Wöhrlin, Georg, s. Wörle.
22Wöller, Anton. — Schönbach b./E.
23Er wird schon 1826 als Innungsmeister erwähnt. Ein Johann W. kommt 1795 vor und ein Joseph Wöller arbeitet noch heute als Geigenmacher in Schönbach.
25Woellern, Georg. s. Wörle.
27Wöndner (Wendtner), Hans. — Regensburg. 1657. † 17. April 1670.
28Er wird ausdrücklich als »Geigenmacher« bezeichnet. Violen und Violinen von ihm kommen auch heute noch vor; sie haben ein langes, flaches Patron und flache Wölbung. In der Bauart erinnern sie am ehesten an die Brescianer Schule; nur der Lack ist zu glanzlos und braun.
30Wörl (Wöhrl Wörl), Conrad. — Wien. 1728. † 1771.
31Er wohnte im sog. Wübner Viertel und legte am 8. März 1728 den Bürgereid ab. In den Steuerbüchern kommt er bis zu seinem Tode vor. Er gehört wahrscheinlich zu der Augsburger oder Mittenwalder Familie des gleichen Namens. Sein Nachfolger wurde sein Sohn Johann W.
33Wörl (Wöhrl, Wehrl, Werl), Johann. — Wien. 1756. 1785.
34Sohn und Nachfolger von Conrad W. Er wohnte Anfangs im Stubenviertel und legte am 23. December 1768 den Bürgereid ab. Er kam aber sehr zurück
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- Withers, George
- Withers, J.
- Witte, Caspar
- Witting, Johann Georg
- Wöller, Anton
- Wöndner, Hans
- Wörl, Conrad
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