Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 255

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

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1Musikhistorische Museum Paul de Wit's in Leipzig, ferner sind Arbeiten von ihm in den Museen zu Stockholm und Kopenhagen.
3Gompaerts, Willem. — Antwerpen. 1560.
4Er war wahrscheinlich ein naher Verwandter der Familie Rückers und soll ausser Tasteninstrumenten auch Harfen und Lauten gemacht haben.
6Gondolo, Giorgio, lebte noch 1884 als Geigenmacher in Turin.
8Gonnet, Pierre Jean. — Paris. 1775. 1785.
9Er wohnte Rue du Temple und gehörte zu den unbedeutendsten Vertretern der Pariser Schule.
11Gontershausen, v., s. Welcker.
13Gonzales, Francisco. — Madrid. 1867.
14Er gilt als der beste spanische Guitarrenmacher des 19. Jahrhunderts. Eine Guitarre von ihm befindet sich im Museum des Pariser Conservatoriums.
16Goram, Carl Gottlieb. — Klingenthal. 1788.
17Wird in den Innungsbüchern als Geigenmacher-Meister aufgeführt.
19Goram, Christian Friedrich. — Untersachsenberg bei Klingenthal. 1829.
20Wahrscheinlich ein Sohn von Carl Gottlieb G. Er war Geigenmachermeister und wurde durch einen Zufall Gründer der einst blühenden Holzkamm-Industrie Klingenthals.
22Gori, Pietro. — Rimini. 1820.
23Seine Geigen haben ein unedles Aussehen, wenig Ton und spröden Lack.
25Gorrie, James. — Glasgow. 1895.
26Wahrscheinlich ein Dilettant, der in den neunziger Jahren in Glasgow lebte und einige Geigen nach Guarneri gemacht hat. Er verwendete Whitelaw's gelben und rothen Oellack.
28Gorrieri, Antonio. — Padua. 1802.
29Ein kleiner Geigenmacher, der nichts Bemerkenswertes geschaffen hat.
31Goss, W. S.
32Ein amerikanischer Geigenmacher, der in Lynn lebt.
34Gosselin, Jean. — Paris. 1814. 1830.
35Der Vater der beiden, zu ihrer Zeit berühmten Tänzerinnen. Ein verdienstvoller Dilettant, mit Koliker eng befreundet und von diesem unterwiesen. Er machte sowohl Geigen als Violoncelli nach Stradivari, die in gewisser Beziehung geschätzt sind und jetzt Preise bis zu 800 Mk. erreichen. Seine Arbeit ist sorgfältig, der Lack von rother und gelber Farbe und gut. Das eigenartig gesprenkelte Ahornholz, das er mit Vorliebe verwendete, giebt seinen Instrumenten ein persönliches Gepräge.

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