Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 300

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

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1glücklichen Gedanken des grossen Geigers practisch durchführte, um Geigen einen auf allen Saiten gleichmässig ansprechenden Ton zu verschaffen. Die neuen Geigen gelangen so gut, dass Held von nun an dieser Methode, die in der schrägen Lage des Bassbalkens und der Stellung der Stimme besteht, treu blieb. Er erfand auch eine „Substanz zum Imprägniren der Decke“, welche eine leichtere Ansprache bewirken soll. Sein Sohn zweiter Ehe dürfte sein Nachfolger werden. Biographie und Bild in De Wit’s Zeitschrift 1893 No. 34.
3Heldahl, Anders. — Bergen. 1851. 1862.
4Er machte hübsche Hardanger-Violinen mit reichverziertem Griffbrett, die in fast allen Museen zu finden sind, so auch im Museum des Conservatoriums in Brüssel (No. 242).
6Hell, Ferdinand. — Wien. 1845. 1855.
7Ein gewandter Meister, dessen Arbeiten sehr geschätzt werden wegen ihres schönen Tons. Er machte u. A. auch Trompeten-Geigen, d. h. Instrumente, die sowohl als Geige wie als Trompete zu benutzen sind.
9Hell, Z. H. Ferd. — Brünn. XIX. Jahrh.
10Hauptsächlich als Guitarremacher bekannt.
12Helland, Eirik Jonson. — Bø (Telemarken). Geb. 1816, † 1868.
13Norwegischer Geigenmacher, der hauptsächlich die sogen. „Telemarksfelen“ machte. Er war Schüler seines Vaters Jón Helland, der das Geigenmachen jedoch nur in seinen Mussestunden betrieb.
15Helland, Gunnar Olavson. — Bø. Geb. in Haugen, Bø 1852.
16Schüler von Knut Eirikson Helland in Bø, bei dem er vier Jahre lang gelernt hat. 1871 übernahm er nach dem Tode seines Schwagers das Geschäft seines Schwiegervaters Erik Jonson Helland. Einer der besten Verfertiger der sogen. Hardanger- oder hier richtiger Telemarksviolinen mit vier Ober- und vier Untersaiten (ähnlich der Viola d’amore). Er arbeitet nach eigenem Modell, an dem besonders die geschnitzten Schalllöcher und das mit Perlmutter fein ausgelegte Griffbrett auffällt. Seine auf Ausstellungen viel bewunderten Arbeiten sind mehrfach durch Medaillen ausgezeichnet worden. Als Lack wendet er gewöhnliche Politur an. Auf der ursprünglichen Grundlage der Hardangergeigen brachte er manche werthvolle Verbesserungen an.
18Helland, Knut Eirikson. — Bø. Geb. 1851, † 1872.
19Schüler seines Vaters Erik J. Helland, dessen Geschäft er 1868 übernahm. Ein zu Hoffnungen berechtigender Geigenmacher, der durch vorzeitigen Tod nicht zur vollen Ausreifung gekommen ist. Auch er machte hauptsächlich schöne, reichverzierte Hardanger-Violinen.
21Hellebaut, Jean I. — ? 1504.
22Sohn von Adrian H.; und Jean II., Enkel von Adrian H. Zwei brabanter Meister, deren Namen urkundlich vorkommen, über die aber nichts Näheres bekannt ist. (Vgl. Archives des Arts in Brüssel.)

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