Scan 421
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
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1Mac-Intosh — März.
3etwa 1857 mit der Geigenmacherei und hat darin nennenswerthe Erfolge erzielt. Bei seinen letzten Geigen verwandte er Whitelaw's Bernsteinlack. Statt des Zettels bedient er sich einer Brandmarke.
5Mac-Intosh, James. — Blairgowrie. Geb. 1801 in Carrie bei Blairgowrie, † 1873.
6Sohn eines Oelmüllers, Neffe von John Mc.-Intosh und wahrscheinlich ein Schüler von Peter Hardie, der in dem seinem Heimathsorte nahe gelegenen Dunkeld wohnte. Er war ausserdem ein Grossneffe des berühmten schottischen Geigers Robert Mac-Intosh, gen. 'Red Rob' (1745—1807). Seine ältesten Geigen sind noch nach Stainer gemacht und zeigen statt der Einlage gezeichnete Linien, der Boden ist aus einem Stück, nach der Schwarte geschnitten. Seit etwa 1868 wendete er sich dem Stradivari-Modell zu, verwendete grössere Sorgfalt auf die Durchführung und machte echte Einlagen. Der Ton seiner Geigen ist recht gut. Er machte im Ganzen 204 Violinen, 10 Violen und 35 Violoncelli. Er galt als tüchtiger Geiger.
8Mac-Intosh, John. — Dublin. 1820. † um 1840.
9Schüler von Thomas Perry und Nachfolger von Perry & Wilkinson. Er war hauptsächlich Händler.
11Mac-Intosh, William. — Dundee. Geb. April 1852 in Abernethy.
12Er verlegte sich erst in einem Alter von 40 Jahren auf das Geigenmachen, macht jetzt recht gute Violinen nach Stradivari und verwendet Bernsteinlack. Er ist mit seinen Namensvettern in keiner Weise verwandt.
14Mac-Lay, William. — Kincardine-on-Forth. Geb. um 1815.
15Vielleicht ein Schüler von John Christie. Er ist zwar kein Geigenmacher von Beruf, hat aber doch mit Verständniss über 50 Violinen, sechs Violen und sechs Violoncelli gemacht. Sein Lack ist von gelber Farbe. Er klebte keine Zettel ein, sondern schrieb auf die Innenseite des Bodens: 'William Mc.-Lay, Crosshill Kincardine-on-Forth.'
17Mac-Neill, John. — Edinburgh. Geb. 1848 in Tranent.
18Sohn von William Mc.-N. und im Geigenmachen wohl auch dessen Schüler. Er ist gleichzeitig ein geschickter Geiger und hat zahlreiche Violinen nach dem Guarneri-Modell gemacht. Er verwendet Bernsteinlack. Im Jahre 1900 war ein Mac-Neill in Dublin ansässig.
20Mac-Neill, William. — Edinburgh. Geb. 26. Febr. 1827 in Tranent.
21Er hatte sein fünfzigstes Jahr bereits überschritten, als er begann, Geigen zu machen. Er ahmte die Umrisse von Guarneri nach, nahm aber die Wölbung viel höher und verwendete meist Oellack. Im Ganzen hat er über 20 Violinen und zwei Violoncelli selbstständig angefertigt und gilt jetzt als der beste Reparateur in ganz Schottland.
23Mac-Nicol, Alexander. — Padanaram. Mitte des XIX. Jahrh.
24Ein Weber, wie sein Lehrer Findlay. Er dürfte etwa 20 Violinen (nach Guarneri) gemacht haben und soll ziemlich geschickt gewesen sein.
26März, Albin August, geb. 28. März 1868 in Fleissen, lebt als Geigenmacher in Markneukirchen.
Makers on this page
- Mac-Intosh, James
- Mac-Intosh, John
- Mac-Intosh, William
- Mac-Lay, William
- Mac-Neill, John
- Mac-Neill, William
- März, Albin August
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