Scan 103
Die Geigen und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1922
65 lines. Read by computer on 27 September 2026, twice; the two readings disagreed in places. Printed page 99. See the scan on archive.org.
1Delette, Jean-Baptiste. — Mirecourt. 1777. one of two readings
21789 one of two readings
3Delette, Jean-Baptiste. — Mirecourt. 1777. 1789 one of two readings
4Nur dem Namen nach bekannt. Sein Bruder Charles D. war Bogenmacher.
6De Ligne, Laurentius Josephus. — Antwerpen. one of two readings
71747. 1752 one of two readings
8De Ligne, Laurentius Josephus. — Antwerpen. 1747. 1752 one of two readings
9Guter Vertreter der Antwerpener Schule, der oft nur auf die äußere Ausstattung seiner Arbeiten Wert legte, Löwenköpfe am Wirbelkasten anbrachte usw. Eine Violine und ein Violoncell von ihm aus der Sammlung Snoeck befinden sich in Berlin.
10Geigenzettel: Laurentius Josephus De Ligne fecit / Antwerpiae 1752 (gedruckt).
12Delivet, Auguste. — Paris. Geb. 24. Dez. 1861 in Mirecourt
13Großneffe von Victor Rambaux, Schüler von Chardin in Mirecourt, kam 1887 nach Paris zu H. C. Silvestre, bei dem er bis 1892 blieb. Er eröffnete hierauf in der Rue de Paris 10 seine eigene Werkstatt und macht neue Geigen, die wegen ihrer sorgfältigen Arbeit und ihres guten Tones beliebt sind; auch als Reparateur wird er geschätzt. Für feine Instrumente verwendet er Öllack. Er baut auch alle anderen Saiteninstrumente und besonders solche für musikalische Clowns, die sich durch Originalität auszeichnen. Er besitzt viele Auszeichnungen und ist Offizier der Akademie.
14Geigenzettel: A. Delivet: Luthier / exouvrier de H. C. Silvestre / Paris Année 189 . . No . . (gedruckt).
16Deller, Jakob. — Schönbach b. Eger. 1826
17Seine Violinen und Violen sind von handwerksmäßiger Arbeit, sonst aber gut.
19De Lœuvre, Honoré. — Lyon. 1523. † vor 1551
20Als »faiseur d’espinettes« bezeichnet. (Vgl. Coutagne, Duiffopr.) Doch soll ein Sammler in Lyon auch eine Laute mit seinem Namen besitzen (?).
22Deloir. — Bayeux. † vor 1899
23Ein Geigenmacher, der ein gutes Geschäft hatte, das seine Witwe fortsetzt.
25De Lorenzi s. Lorenzi
26De Losy s. Losio
27Del Perugia, Ferdinando. — San Cresci. Florenz. Geb. 16. Nov. 1857 in Petriolo bei Bruzzi (Florenz)
28Einer der besten Mandolinenmacher der Gegenwart. Seit 1872 verlegte er sich auf den Bau von Mandolinen und Gitarren und kam bald zu großem Ansehen. Seit 1899 arbeitet er ausschließlich für die Firma C. Schmidl & Co. in Triest und Wien. Del Perugias Mandolinen sind tadellos ausgeführt und mehrfach auf Ausstellungen ausgezeichnet worden.
30Delphin. — Mirecourt. 19. Jahrhundert
31Er datierte seine Geigen, wie viele Mirecourter, aus Paris oder wählte einen Zettel, der wenigstens den Schein erwecken könnte, als hätte man eine Pariser Geige vor sich.
32Geigenzettel: Abb. 175.
34Demercier, A., lebte im 19. Jahrhundert in Gent
35Demouchi, P. — Lyon. 1618. 1633
36Seine Arbeit erinnert an deutsche Vorbilder. Eine Baßviola von 1618 befindet sich in Berlin (Sammlung Snoeck Nr. 485); sie zeigt einen braunschwarzen Lack und ein geschnitztes Köpfchen. Eine Viola da Gamba von 1633 von ihm ist im Nationalmuseum in München (Nr. 121) mit C- statt F-Löchern; der Name ist hier De Mouchi geschrieben.
37Geigenzettel: P. Demouchi / à Lyon 1618 (gedruckt).
39Dengl s. Tängel
40Denis, Christophe. — Mirecourt. 1740
41Nur urkundlich genannt.
42Denis, Jean-Baptiste. — Mirecourt. Lunéville. one of two readings
431737. 1739 one of two readings
44Denis, Jean-Baptiste. — Mirecourt. Lunéville. 1737. 1739 one of two readings
45Er soll nicht ungeschickt gewesen sein.
46Denitor s. Devitor
47Denizot. — Tours. 1828. 1829
48Er stammte aus Mirecourt, war hauptsächlich als Reparateur tätig und scheint Mirecourter Geigen verkauft zu haben.
49Geigenzettel: Réparé par Denizot / Luthier à Tours 1828.
51Denizot, Jean-Claude und Nicolas. — Mirecourt
52Zwei Geigenmacher, von denen der eine von 1747 bis 1773, der andere von 1760—1785 vorkommt.
54Dennis, Jesse. — London. Geb. 1795, † nach 1855
55Er lernte von 1805 an bei John Crowther und arbeitete später bei Matthew Furber; 1855 wohnte er noch in der Eweherst Str. Walworth Common. Er brachte es nur zu handwerksmäßiger Fertigkeit.
57Depèlerin, S. S. — Tournay. 1755
58C. C. Snoeck besaß eine Violine von ihm und las den Namen unrichtig »Depelehin«.
60Depine, G. — Modena. 1774
61Geigen mit diesem sehr zweifelhaften Namen kommen im Handel in England vor. In Modena war nichts über einen Geigenmacher dieses Namens zu ermitteln. (Vgl. übrigens Sapino!)
63De Planche, Pierre. — Paris. 18. Jahrhundert
64Sein Name fand sich bisher nur in einer sechssaitigen Viola. Er war mit La Læ (s. d.) verbunden.
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