Scan 124
Die Geigen und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1922
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1Egerland, Christian Carl. — Klingenthal. 1784
2Sohn und Nachfolger von Johann Christian E. und wohl auch dessen Schüler.
4Egerland, David Friedrich. — Klingenthal. 1733
5Wahrscheinlich einer aus Böhmen eingewanderten Exulantenfamilie entstammender Geigen- und Lautenmacher.
7Egerland, Johann Christian. — Klingenthal. 1748
8Sohn und Nachfolger von David Friedrich E. Als Geigenmacher nicht hervorragend.
10Eglington. — London. 1800. 1802
11Seine Geigen zeigen zwar unbeholfene Arbeit, haben aber nichtsdestoweniger einen ansprechenden Ton.
12Geigenzettel: Eglington fecit, / Drury Lane London 1802 (gedruckt).
14Ehlers, Joachim. — Wien. 1825
15Als Gitarren-, Harfen- und Klaviermacher bekannt, der auch einige Erfindungen gemacht hat.
17Ehrlich, Adolf. — Gablonz a. Neiße
18Begründete im Jahre 1892 eine Geigenmacherwerkstatt, die er seither wieder aufgegeben hat, um sich ausschließlich auf den Handel zu verlegen.
20Ehrlich, Wilhelm. — Dresden. Geb. um 1820, † 4. März 1887
21Er besaß als Reparateur einen wohlverdienten Ruf, und seine neuen Geigen sind mit Fleiß und Gewissenhaftigkeit gearbeitet. Sein Geschäftsnachfolger ist Ferd. Patzelt.
23Ehrmann, W. C. — Albany (New York). Geb. 1860 in Albany
24Sohn eines eingewanderten Württembergers, Schüler von Charles Andersen in Denver. Er vervollkommnete sich auf mehrmaligen Reisen nach Europa, wo er auch gründliche Musikstudien trieb. Er hat ein neues Zargensystem für Streichinstrumente erfunden, dem er den vollen Ton seiner Arbeiten, die in Amerika viel Anklang finden, zuschreibt.
25Geigenzettel: W. C. Ehrmann / Maker / Albany N. Y. 1908 (geschrieben).
27Eibich. — Posen
28Eine Musikinstrumentenmacherfamilie. Ignatz E. begründete 1790 in Posen eine Klavierfabrik. Von seinen elf Söhnen, die alle sich mehr oder minder dem Musikinstrumentenfach widmeten, war Konstantin (geb. 27. Januar 1823, † 24. April 1890) ein nicht ungeschickter Geigenmacher. Seine noch lebenden Brüder Roman und Max E. betrieben ursprünglich andere Gewerbe und haben jetzt Musikinstrumentengeschäfte, in denen auch Geigen usw. repariert werden.
29Geigenzettel: Reparirt K. Eibich / in Posen 1871 (gedruckt).
31Eichentoph (Eichendorpf), J. H. — 1726
32In einem am 9. Dezember 1773 aufgestellten Verzeichnis der im Besitz der damaligen Hofkapelle in Köthen in Anhalt befindlichen Musikinstrumente wird eine »Viola von Eichentoph 1726« aufgeführt. In demselben Verzeichnis werden dann noch »zwei Dis-Hörner von J. H. Eichendorpf« erwähnt. Die Viola und die Hörner sind wohl Werke des gleichen Meisters, über den ich bis jetzt nichts Näheres ermitteln konnte.
34Eichner, G. — Elberfeld. 1814. 1815
35In einer leidlich gut gemachten Geige fand sich sein Name. Er war wohl nur ein Dilettant und nur vorübergehend in Elberfeld ansässig. Sein Name kommt weder in den Elberfelder Geburts- und Sterbe-, noch in den Heimatsregistern von 1810—1832 vor. Auch alle anderen Nachforschungen nach ihm waren vergeblich.
36Geigenzettel: Abb. 190.
38Eims, Joh. Nic. Carl. — Hamburg. 1799
39Er wird als Instrumentenmacher bezeichnet und wurde am 12. April 1799 Bürger.
41Eisele (Aisele), Michele. — Brescia. Geb. 1614, lebte noch 1664
42Vielleicht ein Sohn jenes Jakob Heisele (s. d.), der 1619 und 1620 für den Hof in Modena arbeitete. Geigen oder Lauten von Michele E. sind bisher nicht bekannt, nur zwei Steuererklärungen von 1655 und 1664, in denen er seinen Namen »Aiseli« und »Aisili« schreibt, und sich ausdrücklich mit den Worten »di natione todesco leutaro in Brescia dall anno 1638 in qua« als Deutscher bekennt.
44Eisenmann, H. — London. 19. Jahrhundert
45Seine Geigen waren gut gemacht, ohne durch besondere Vorzüge aufzufallen. Besser sollen ihm Violen gelungen sein.
47Eitle. — München. 1904
48Ein Hauptlehrer an der Städtischen Höheren Töchterschule, der im Jahre 1904 beim Patentamt eine Erfindung angemeldet hat, die eine Neukonstruktion der Geige bezweckte, um die Übungszeit abzukürzen und dem Musiker neue Möglichkeiten zu eröffnen. Man hat jedoch über diese Erfindung seitdem nichts mehr gehört.
50Elemann, Johann. — Augsburg. 18. Jahrh.
51Seinen Zettel veröffentlicht P. de Wit. Im Augsburger Stadtarchiv war nichts über diesen bisher kaum bekannten Meister zu ermitteln.
52Geigenzettel: Iohann Elemann, Violin- und / Lautenmacher in Augspurg 17 . . (gedruckt).
54Elément s. Clement
56Elg, Jonas. — Stockholm. Geb. vor 1690, † 12. Juni 1732
57Einer der ältesten schwedischen Geigen- und Lautenmacher. Er war in zweiter Ehe mit Brita Ström verheiratet und hinterließ zwei minderjährige Söhne. Geigen von ihm trifft man selten, häufiger dagegen
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