Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 13

Die Geigen und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1922

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1er verwandte einen dünnen, gelben Spirituslack. Es soll in Garmouth noch ein zweiter gleichnamiger Geigenmacher gelebt haben.
2Geigenzettel: Adams, Ma. / Garmouth / 1782 (geschr.).
4Adams, Oliver. — Boston. 1897
5In einer guten Geige frei nach Stradivari fand sich sein Zettel.
6Geigenzettel: Abb. 23.
8Adamsen, P. P. — Kopenhagen
9Begründete 1866 in Fyrkilde bei Hobro (Jütland) seine Fabrik von Streichinstrumenten. Seine Arbeiten werden gelobt; in Musikerkreisen sind seine Bässe am meisten geschätzt.
11Adani, Pancrazio. — Modena. 1775. 1827
12Hauptsächlich als Gitarren- und Mandolinenbauer bekannt. Er scheint einen Sohn gehabt zu haben, der noch um 1868 arbeitete.
14Addison, William. — London. 1665. 1670
15Ein englischer Violenbauer, der von Sandys und Forster, die seinen in einer Viola gefundenen Zettel mitteilen, erwähnt wird. Eine Liraviole von ihm befindet sich in der Sammlung Galpin (Hatfield).
16Geigenzettel: William Addison in Long Alley / over against Moorfields 1670 (gedruckt).
18Adler, Carl August. — Markneukirchen. Geb. 7. Nov. 1828, † 4. Juni 1869
19Sohn und Schüler von Joh. Gg. A., arbeitete wie sein Vater meist für Händler.
21Adler, Eduard. — Grünberg in Schlesien
22Geb. 1865 in Bodzanowitz, war ursprünglich Cellist und als solcher Mitglied verschiedener Theater- und Konzertorchester. Er besuchte die Werkstätten von Edler in Frankfurt, von Riechers und Möckel in Berlin und Hammig in Leipzig, bildete sich allmählich autodidaktisch zum Geigenmacher aus und gründete im Jahre 1888 sein Geschäft, in dem er seit Jahren tüchtige Gehilfen beschäftigt. Seine Spezialität ist die Reparatur; beim Neubau arbeitet er nach Stradivari und verwendet Ottoschen Öllack sowie Spirituslack. Er ist Verf. eines bei Merseburger in Leipzig 1895 erschienenen Büchleins über die Behandlung und Erhaltung der Streichinstrumente.
23Geigenzettel: Gefertigt von / Eduard Adler / Grünberg in Schles. 18 . . (geschrieben).
25Adler, Johann Georg. — Markneukirchen.
26Geb. 1800 in Wernitzgrün, † 15. Dez. 1866 in Markneukirchen (66 Jahre 10 Monate 18 Tage alt)
27Da er hauptsächlich billige Geigen für Händler gebaut hat, dürften nur wenige Werke seiner Hand mit seinem Zettel vorkommen. Er verwendete jedoch in seinen besseren Arbeiten einen Brandstempel mit seinem Namen J. G. Adler. Eine so gezeichnete Viola von ihm besaß Arnold Voigt.
29Aelbrechts, Jakob. — Antwerpen 1558, † vor 1584
30Lauten mit seinem Namen kommen noch heute vor; eine solche besaß vor einigen Jahren ein belgischer Musiker.
32Aelbrechts, Lukas. — Antwerpen. 1588
33Sohn von Jakob Ae. Im Jahre 1588 wurde er als Meister aufgenommen. Wenn er auch hauptsächlich Clavecinmacher war, so dürfte er doch, wie sein Vater und die meisten seiner Zunftgenossen, auch Lauten gebaut haben.
35Aerninck, Heindrick. — Leyden. 1681. 1736
36Die Arbeiten mit diesem Namen sind so verschieden, daß man an zwei gleichnamige Meister denken muß. Die älteren gleichen denen von Willems in Gent, die jüngeren denen von Cuypers.
38Aglio s. Dall’Aglio
40Agostini, Sante. — Palermo?. 1822
41Sein Name wurde auf einem Reparaturzettel (in einer Geige von Achner) gefunden. S. D’Agostino.
43Aicher, Hans. — Füssen. 1690
44Er war Lautenmacher und wohnte in der Vorstadt. Arbeiten von ihm sind mir bisher nicht zu Gesicht gekommen.
46Aicher, Mathias. — Füssen. 1666
47Vielleicht ein Enkel des im Jahre 1535 aus München in Füssen eingewanderten Peter Aicher. In den Akten des Hochstifts Augsburg (im Kreisarchiv in Neuburg) heißt es von ihm: »Derzeit Schulmeister, sonst ein Lautenmacher.« — Er wohnte im zweiten Stadtviertel.
49L’Air s. Claudot
51Airaghi, Cesare. — Mailand. 1883
52Als selbständiger Geigenmacher ist er wenig hervorgetreten; einige bessere Instrumente, die er gebaut hat, ließen jedoch erkennen, daß er sorgfältig zu arbeiten verstand.
54Aireton, Edmund. — London. Geb. um 1727, † 1807
55Angeblich der Sohn eines gleichnamigen, schon 1735 vorkommenden Geigenmachers und ein Verwandter des Kirchenkomponisten Edmund Ayreton (1734 bis 1808), der unter Händel Hilfsorganist der Westminsterabtei war. Edm. A. gilt als ein Schüler Peter Wamsleys und ahmte Stainer und Amati nach. Die Arbeit ist gut, sein gelbbrauner Lack dagegen stumpf und der Ton unbedeutend. Da er viel für Norris & Barnes arbeitete, kommen verhältnismäßig selten Geigen mit seinem Zettel vor; eine solche aus dem Jahre 1755 war 1872 in South Kensington ausgestellt.
57Airth, William. — Edinburgh. Geb. um 1840. 1889
58Schüler und Schwiegersohn von James I. Hardie. Er arbeitete von 1860 bis 1881 in Edinburgh und wanderte dann nach Australien aus.

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