Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 163

Die Geigen und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1922

79 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 159. See the scan on archive.org.

1Garner, John. — London-Chelsea, † 1901
2Ein Liebhaber, der es durch Talent und Fleiß zu großer Geschicklichkeit brachte und sich auch gut auf den Ton verstand.
4Garner, Joseph. — Broxbourne. 1828
5Einige gute Violinen tragen seinen Namen. Auch in Chelsea soll um 1849 ein H. Garner ansässig gewesen sein und nach Stradivari und Guarneri gearbeitet haben.
7Garnier, Adolphe. — Mirecourt. 1766. 1787
8Man weiß nur, daß er gelebt hat.
10Garter (Gartner), Michel. — Salzburg. 1510. 1538
11Jedenfalls identisch mit Mich. Barttner (s. d.). Er wird im Salzburger Bürgerbuche als Lautenmacher aufgeführt und kommt von 1511—1538 in den Urkunden des Archivs der k. k. Landesregierung in Salzburg vor. Von ihm befinden sich zwei Lauten im Museum Carolino-Augusteum in Salzburg.
13Garter (Gartner), Veit. — Salzburg. 1510
14Nach dem Salzburger Bürgerbuch war er der Sohn Michel G.s und, ebenso wie dieser, Lautenmacher.
16Garzano, Giuseppe, lebt in Catania (Sizilien)
17Gaskin, wird als Name eines englischen Geigenmachers angegeben.
19Gaspan s. Caspan
21Gaspard, Léon. — Mirecourt
22Besitzer der Fabrikfirma »Gaspard fils« (L. Gaspard & Co.).
24Gast, Jörg. — Füssen. 1606. 1612
25Als Mitglied der Lautenmacherinnung kommt er schon 1606 vor und ist 1612 Unterzeichner einer Beschwerde gegen einen die Zunft schädigenden Holzhandel.
27Gast, Mang (Magnus). — Füssen. 1621
28Er wurde am 26. Dezember 1621 als Meister in die Füssener Lautenmacherzunft aufgenommen.
30Gastano, A. — Messina. 1890. 1896
31Er erhielt 1893 in Chicago für eine Geige eine Ausstellungsmedaille.
33Gattanani. — ? 1785. 1790
34Ein piemontesischer Geigenmacher von geringer Bedeutung soll so geheißen haben. Wahrscheinlich handelt es sich um einen Catenari.
36Gattenari s. Catenari
38Gatti, Angelo. — Mailand
39Italienischer Geigenmacher unserer Zeit.
41Gatti, Ernesto. — Nizza. 1886
42Seine Violinen sind nicht schlecht. Er stattet sie manchmal recht hübsch aus; den Wirbelkasten versieht er mit geschnitzten Köpfchen (Leopardenkopf u. dgl.).
44Gatti, Giorgio. — Turin. 1899. 1911
45Italienischer Geigenmacher der Gegenwart.
46Geigenzettel: Giorgio Gatti / fece in Torino l’anno 1899 (gedruckt).
48Gaudré, Nicolas. — Mirecourt. † 1784
49Bogenmacher.
51Gaulard, Joseph. — Mirecourt. 1738. † 19. März 1779
52Nur urkundlich nachweisbar, wie auch der 1774—1789 vorkommende Louis Gaulard.
54Gaulard. — Troyes. 1835
55Ein Mirecourter, der sich nicht über den Durchschnitt erhob. Besser als seine Geigen sind seine Bögen; ein solcher befindet sich in der Sammlung des Pariser Konservatoriums.
57Gauss, Jakob. — Cannstatt. 1618
58Ein Orgelmacher, der wohl wie die meisten seiner damaligen Berufsgenossen auch allerlei Lauten gebaut hat.
60Gauthié (Gautié), Pierre. — Toulouse. Geb. in Fronton 1880
61Erst Schüler seines Vaters, dann von P. Lorange und von Cunault. Auch in Mirecourt hat er ein Jahr lang gearbeitet. In Toulouse wurde er Nachfolger von Simonin. Er verlegte sich hauptsächlich auf Wiederherstellungsarbeiten, besitzt aber bereits verschiedene Auszeichnungen.
63Gautier, hat eine Geigenmacherwerkstatt in Aix
65Gautrot ainé & Co. — Paris. Gegr. 1827
66Bekannte Musikinstrumenten-Fabriksfirma, die hauptsächlich Flöten, aber auch Geigen herstellt. Die Firma lautet jetzt Couesnon & Cie Succrs. Gautrot ainé & Cie.
68Gautrot. — Chateau Thierry. 1855. 1877
69Ein Mirecourter, der 1855 eine Fabrik begründete, in der auch Geigen und Bögen hergestellt wurden.
71Gavelli, Giacomo. — Perugia. 1797
72Ein Geigenmacher, den Valdrighi (9175) erwähnt.
74Gavigny. — Paris. 1758
75Hel in Lille bekam eine Violine zur Wiederherstellung, deren Aussehen an die Klotzschule erinnerte und die den Zettel trug: fais par Moy Gavigny, / Maitre Luthier a / Paris 1758 (geschrieben).
77Gaviniés, Français. — Bordeaux. Paris. Geb. um 1700, † nach 1770
78Ein geschickter Meister, der, wenn er wollte, sehr gute Geigen machen konnte, häufig aber so minderwertige Ware herstellte, daß böse Zungen von ihm behaupteten, er habe nur ein gutes Werk zustande gebracht, und das sei sein Sohn — der treffliche Geiger Pierre Gaviniés — gewesen. Er folgte seinem Sohne 1741 nach Paris und

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