Scan 222
Die Geigen und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1922
51 lines. Read by computer on 3 September 2026, twice; the two readings disagreed in places. Printed page 218. See the scan on archive.org.
1durchschnitt, damit sie nicht so leicht eingebrochen werden konnten. Sein bestes Geschäft machte er damit, daß er den Musikern seine Bässe leihweise überließ.
2Geigenzettel: Hindle, Lauten und / Geigenmacher in Wien 1830 (gedruckt).
4Hinds (Hintz), Frederick. — London. 1740. 1776
5Es gibt einige gute Gamben und Violoncelli usw. von ihm, Geigen konnte ich nicht erfragen. Eine Zither vom Jahre 1740 von ihm besitzt Miss E. A. Willmott.
6Geigenzettel: F. Hinds / Maker / Ryders Court, Leicester Fields / 17 London 76 (gedruckt).
8Hinrichs, Johann Peter. — Hamburg. 1796
9Da er bei seiner am 8. Januar 1796 erfolgten Bürgeraufnahme kurzweg als Instrumentenmacher bezeichnet wird, steht nicht fest, daß er Geigen- oder Lautenmacher war.
11Hinrichsen, J. — Hamburg. 1847
12Ein Geigenmacher, der mir bisher nur als Reparateur bekannt geworden und vielleicht mit dem vorher genannten J. P. Hinrichs identisch ist.
13Geigenzettel: Repariert / J. Hinrichsen / Hamburg / 1847 (gedruckt).
15Hjorth, Andreas Hansen. — Kopenhagen
16Geb. 1759 in Hadersleben, † 1834 in Kopenhagen
17Er ließ sich 1795 in Kopenhagen nieder, wo er Hofinstrumentenmacher wurde. Er machte gute Geigen und Violoncelli nach Amati. Außer seinem Zettel verwendete er auch die Brandmarke A. H. H. Eine Viola d’amore von 1791 besitzt C. Claudius in Kopenhagen.
18Geigenzettel: Andreas Hjorth. (gedruckt). — Forfærdiget efter Amatus Regel af Instrumentmager / Andreas Hjorth i Kjøbenhavn Anno 1825 (gedruckt). Brandmarke Nr. 3.
20Hjorth, Emil. — Kopenhagen. Geb. 1840 in Kopenhagen
21Sohn, Schüler und seit 1865 Geschäftsnachfolger von Johannes Hj. Er arbeitete 1869 in London, 1863 bei Gabriel Lemböck in Wien und 1864 bei Bernardel père in Paris. Er machte hauptsächlich Violoncelli nach Stradivari und Guarneri und war ein gesuchter Reparateur. Sein Öllack ist recht gut. Auch betrieb er einen ausgedehnten Handel mit altitalienischen Instrumenten und fabrizierte gute Saiten. 1880 wurde er zum Instrumentenmacher für die Königl. Kapelle ernannt. Auch seine Söhne Otto und Knud sind Geigenmacher geworden und traten in die Firma ein, doch tragen Geigen, die sie allein gemacht haben, ihre eigenen Zettel.
22Geigenzettel: Emil Hjorth & Søner / København 1907 [H im Kreis] (gedruckt). — Otto Hjorth / Kjøbenhavn, Anno 1903 (gedruckt) und Abb. 348.
24Hjorth, Johannes. — Kopenhagen. Geb. 1809, † 1900
25Sohn, Schüler und Nachfolger von Andreas H. Hj. Er arbeitete, wie sein Vater, nach dem Amatimodell, und hat das Geschäft (in der Vestergade Nr. 45), namentlich als Saitenfabrikant, sehr erweitert.
27Hircutt. — London. 1600
28Ein Meister dieses Namens soll am Anfang des 17. Jahrhunderts in London gelebt haben.
30Hirschler, J. — Einsiedeln, Unter-Aegeri (Kanton Zug). Geb. 1835 in Engelberg (Obwalden)
31Schüler von Leo Feirabend. Nach einigen Wanderjahren ließ er sich 1871 in Einsiedeln als Geigenmacher nieder und verlegte seinen Wohnsitz später nach Unter-Aegeri. Er machte sämtliche Streichinstrumente und ahmte die Modelle von Stradivari und Amati nach; sein eigenes Modell schließt sich an Stradivari an, hat aber eine etwas höhere Wölbung. Er setzte sich einen Öllack eigener Mischung zusammen, der gute Eigenschaften hat. Seine Geigen haben weichen Ton und leichte Ansprache. Im Wiederherstellen alter Geigen besaß er große Erfahrung und Kunstfertigkeit und wurde gerne in Anspruch genommen.
32Geigenzettel: J Hirschler Geigenbauer / Unteregeri Ct Zug (gedruckt). one of two readings
33Geigenzettel: J Hirschler Geigenbaver / Unteregeri Ct Zug (gedruckt). one of two readings
35Hirschstein, Matthaeus. — Leipzig. 18. Jahrhundert
36Nach seinem Zettel, den Paul de Wit in seinen »Geigenzetteln alter Meister« veröffentlicht, war er nur Händler.
37Geigenzettel: Matthæus Hirschstein / Musical. Instrum., Hændler in Leipzig. (gedruckt).
39Hirst, Franz, lebt als Saiteninstrumentenmacher in Durban (Port Natal)
41Hlausa. — Wien?
43Hoch, Christian. — Venedig. 17.—18. Jahrh.
44Eine Theorbe von ihm befindet sich im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg. Vielleicht ein Nachkomme des »Dal Hoch« in Ferrara?
46Hochschwarzer, Andrä. — Schwaz i. T. — † um 1900 in hohem Greisenalter
47Ein Klarinetten- und Flötenmacher, der im Volksmunde deshalb der »Klarinetler« genannt wurde und der auch nebenbei Geigen und Gitarren, die freilich keinen Kunstwert hatten, machte.
49Hochbrucker. — Donauwörth, Augsburg. 1699. † zwischen 1762 und 1764
50Er soll als Lauten- und Violenmacher nicht ungeschickt gewesen sein, doch ist er nur durch seine Erfindung, an der »großen Brettharfe« ein Pedal anzubringen, bekannt geworden. Daß er auch in Augsburg gelebt haben
Makers on this page
- Hinds, Frederick
- Hinrichs, Johann Peter
- Hinrichsen, J.
- Hjorth, Andreas Hansen
- Hjorth, Emil
- Hjorth, Johannes
- Hirschler, J.
- Hochschwarzer, Andrä
The computer misreads some letters and numbers. Where a name matters to you, read the scan.