Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 234

Die Geigen und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1922

71 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 230. See the scan on archive.org.

1in Basel, ein Violoncello piccolo vom Jahre 1759 das Musikhistorische Museum W. Heyers in Köln.
2Geigenzettel: Andreas Hoyer / Klingenthalensis Me fecit 1754 (gedruckt). — Andreas Hoyer Organist und / musikalischer Instrumentenmacher / in Klingenthal 1780 (gedruckt). — Andreas Hoyer, / Klingenthalensis me fecit 1781 (gedruckt). — A. Hoyer (gedruckt) und Abb. 352.
4Hoyer, Carl August. — Geb. um 1790
5Sohn von Carl August Wilhelm; er war einer der drei Geigenmachergesellen, die im Oktober 1809 auf dem Rathause zu Ölsnitz widerrechtlich als Rekruten ausgehoben wurden.
7Hoyer, Carl August Wilhelm, blühte um 1785
8Hoyer, Carl Christian Sigmund
9Wird 1789 im Innungsbuche als Geigenmachermeister erwähnt.
11Hoyer, Carl Eduard. — Geb. 1821, † 1867
12Schüler von F. Schlosser.
14Hoyer, Carl Friedrich, blühte 1785—1825
15Er schreibt sich gewöhnlich kurzweg Friedrich H. und soll auch in Nürnberg gearbeitet haben, wie der schon genannte Andreas und Friedrich H.
17Hoyer, Carl Wilhelm. — Geb. um 1791
18Bruder von Carl August H. und 1809 dessen Leidensgenosse.
20Hoyer, Chr. Gottfried. — 1755
21Er war einer der angesehensten Meister in der Innung zu seiner Zeit.
23Hoyer, Ernst Adolf. — Geb. in Brunndöbra 7. April 1850
24Schüler seines Vaters Carl Eduard H. Schon im Alter von 17 Jahren mußte er nach dem Tode seines Vaters die Werkstatt übernehmen und hat es zu schätzenswerter Geschicklichkeit gebracht.
26Hoyer, Friedrich. — 1785. 1815
27Einer der besseren Klingenthaler Meister. Er scheint die Nürnberger Märkte ziemlich regelmäßig besucht zu haben und hat wohl auch gelegentlich dort gearbeitet, wovon er die Berechtigung ableitete, Nürnberg auf seinen Zetteln als Ursprungsort anzugeben.
28Geigenzettel: Friedrich Hoyer / in Klingenthal 1808. (gedruckt). — Friedrich Hoyer / in Nürnberg 1797. (gedruckt).
30Hoyer, Johann Christoph. — 1765. 1795
31War 1792 einer der Vormeister der Geigenmacherinnung.
32Geigenzettel: Johann Christoph Hoyer / Statuari Cremonalis Bavibat 176 .. (gedruckt).
34Hoyer, Johann Friedrich, lebte noch 1761
36Hoyer, Johann Gottlieb (Gottlob) wird 1767 erwähnt
37Sein Bruder war:
38Hoyer, Johann Michael (1767)
39Hoyer. — Schönbach b. E.
40Auch in Schönbach sind aus dieser Familie viele Geigenmacher hervorgegangen:
41Hoyer, Andreas, ist noch tätig
42Hoyer, Anton. — 1905. 1912
43Als geschickter Meister geschätzt.
44Hoyer, Emanuel. — Geb. um 1806, † 1882
45Er war schon 1826 Meister, ebenso:
46Hoyer, Franz, der nach 1835 lebte
47Hoyer, Ignaz. — 1825. 1830
48Vielleicht ein Sohn von:
49Hoyer, Jakob, der schon 1774 vorkommt
50Er wohnte Haus Nr. 49 und war recht geschickt.
51Hoyer, Johann. — Geb. um 1805, † 1876
52Hoyer, Joh. Christoph
53Er war einer der geschicktesten Schönbacher Geigenmacher des 18. Jahrhunderts. Sein Modell ist hochgewölbt, der Lack braun, das Holz gut. Seine Zettel sind mit roter Farbe gedruckt.
54Geigenzettel: Johann Christoph Hoyer / Violinmacher in Schönbach 17 .. (gedruckt).
56Hoyer, Josef
57Auf seinen Zetteln findet man Jahreszahlen von 1820 bis 1830. Ungefähr gleichzeitig lebte:
58Hoyer, Martin, der 1826 bereits Meister war
59Hoyer, Wenzel. — Geb. 1851
60Begründete 1872 sein noch bestehendes Geschäft.
61Geigenzettel: W. Hoyer, Geigenmacher in / Schönbach b. Eger, Böhmen (gedruckt). — Genaue Kopie von W. Hoyer, Schönbach / bei Eger in Böhmen nach / Antonius Stradiuarius / 1903 fecit Cremonæ 17 .. (gedruckt).
63Hoyer, Wenzl, gen. Mart-Wenzl. — Geb.1833, † 1900
64Er machte am 4. Oktober 1900 in einem Anfall von Geistesstörung seinem Leben (auf dem sog. Heuberge) ein Ende.
66Hoyer. — Quittenbach
67Von dieser Familie waren als Geigenmacher tätig:
68Hoyer, Andreas. — 1717. 1782
69Er ahmte das Stainermodell nach, scheint aber kein Original gekannt zu haben.
70Geigenzettel: Andreas Hoyer / Musicus Instrumentalis/ in Quittenbach 1782 (gedruckt).

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