Scan 235
Die Geigen und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1922
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1Hoyer, Christian Gottfried (1764)
2Ein geschickter Meister. Seine Zettel sind rot gedruckt.
3Geigenzettel: Christian Gottfried Hoyer / Musicus Instrumentenmacher in Quittenbach 1764 (gedruckt).
5Hoyer, Johann Christof, lebte um 1790—1800
6Geigenzettel: Johann Christof Hojer in Quittenbach / 1794 (gedruckt).
8Hoyer, Johann Friedrich, lebte in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts
9Er war ein Sohn oder Bruder von Joh. Christoph H. und nicht besser als dieser.
10Geigenzettel: Johann Friedrich Hoyer Musicus / Instrumentalis in Quittenbach Ao. 17 . . (gedruckt).
12Hoyer. — Neukirchen b. Eger
13Auch in diesem Orte findet man mehrere Mitglieder der Familie Hoyer als Geigenmacher:
15Hoyer, A., lebt als Geigenmacher in Erlbach bei Zwickau
17Hoyer, Anton, blühte 1810—1830
18In seinen Geigen bezeichnete er sich gerne als »Anton Hoyer aus Prag«.
20Hoyer, Carl, ist noch tätig
22Hoyer, Franz. — Wien. 1860. 1867
23Wahrscheinlich aus Schönbach stammend. Nachdem er längere Zeit in Wien als Gehilfe gearbeitet hatte, machte er sich dort selbständig und war im ganzen nicht schlecht in seiner Arbeit. Dem Vernehmen nach stand er in Geschäftsverbindung mit seinem in Schönbach verbliebenen Bruder, weshalb die Firma auch zeitweilig »Gebrüder Hoyer« hieß. Er hatte am »alten Fleischmarkt Nr. 695« eine Niederlage der Hoyerschen »k. k. landesprivilegierten Musik-, Blas- und Streichinstrumentenfabrik«. Sein Nachfolger wurde Ignaz Lutz.
25Huber (Hueber), Johann Georg. — Wien. Geb. um 1741, † 6. März 1772
26Ein seinerzeit berühmter Geigen- und Lautenmacher, dessen Arbeiten heute noch sehr geschätzt sind, da sie sich durch Sauberkeit und schönen, hellen Ton auszeichnen. Er legte am 7. Juli 1764 den Bürgereid ab und kommt in den Steuerbüchern von 1765—1772 vor. Sein Lack ist jetzt beinahe ganz schwarz. Da er in jungen Jahren starb, kann er nicht allzu viele Geigen gemacht haben. Sie sind jetzt selten und erreichen daher hohe Preise. Eine gute Geige aus dem Jahre 1771 von ihm besitzt das Schottenstift in Wien. — Sein Nachfolger war Philipp Wurm.
27Geigenzettel: Abb. 367.
29Huber, Jakob. — Basel. 1767
30In der Basler Sammlung sind mehrere Saiteninstrumente, darunter eine datierte Zither von ihm. Er war wahrscheinlich ein Tischler. Seine Arbeit ist ganz roh.
32Hubert, Christian Gottlob. — Bayreuth, Ansbach. Geb. 1714 in Fraustadt (Polen), † nach 1786
33Ursprünglich Lautenmacher, trat er 1740 in die Dienste der markgräflichen Kapelle in Bayreuth und kam mit dieser im Jahre 1769 nach Ansbach, wo er zum Hofinstrumentenmacher ernannt wurde. Er verlegte sich in der Folge ganz auf den Klavierbau und erlangte durch seine Erfindungen und Verbesserungen großen Ruf. Ein bundfreies Clavichord von ihm vom Jahre 1772 und ein kleiner Flügel von 1785 befindet sich in W. Heyers Musikhistorischem Museum in Köln.
35Hudson, George. — Skegness (Lincolnshire, England). Geb. 27. Febr. 1859 in Goodshawfield (Rossendale valley)
36Einer alten Musikerfamilie aus Lancashire entstammend, kam er 1878 nach Skegness, wo sein Vater als Musikdirektor in die Dienste des Earl von Scarborough trat. Bald darauf begann Hudson das Geigenmachen zu erlernen und beschäftigte sich auch eingehend mit Geigenlackversuchen. Nach zehnjährigen Studien unternahm er es dann, neue Geigen zu machen, wobei er die Umrißlinien und die Wölbung nach geometrischen Grundsätzen berechnete. Er hat seitdem sehr viele Geigen gemacht, die sich durch saubere Arbeit und guten Ton auszeichnen. Seinen Öllack, den er in verschiedenen Tönen, von Bernsteinelb bis Rubinrot, anwendet, bereitet er sich selbst. Er gilt auch als geschickter Reparateur und ist als Händler von Bedeutung. Seine Werkstatt führt das Schild: »Cremona House«.
38Hueber, Andreas. — Pesth (Budapest). 1756
39Seiner Arbeit nach gehört er der Wiener Schule an und war nicht ungeschickt. Er hatte übrigens auch Versuche mit einem eigenen Modell gemacht, das von Maggini beeinflußt erscheint. Sein Lack hat sehr nachgedunkelt.
41Hueber, Johann. — München. 1698
42In einer schmucklosen Laute fand sich sein Zettel. Er scheint das Münchener Bürgerrecht nicht erworben zu haben.
43Geigenzettel: Johann Hueber Lauten- / macher in München / 1698 (gedruckt).
45Hüfner, Th.
46Ein Musiker, der sich im 19. Jahrhundert in Monte Carlo (Monaco) mit Geigenmachen beschäftigte.
48Huel, Henri. — Paris. 1770. 1783
49Er wohnte an der Ecke der Rue du grand Hurleur und der Rue de St. Martin und hatte das Schild »Au Roi des Instrumens«. Seine Arbeit war gut, sein Lack von gelbbrauner Farbe. Ein Alto von ihm wird in Brunis Inventaire erwähnt, nur wird der Name irrig Huet geschrieben. Seine Geschäftskarte: s. Abb. 357.
51Huel, Joseph. — Mirecourt. 1745. 1750
52Vielleicht der Vater des Henri H. in Paris.
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