Scan 270
Die Geigen und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1922
50 lines. Read by computer on 3 September 2026, twice; the two readings disagreed in places. Printed page 266. See the scan on archive.org.
1bekannt geworden. Dieses zeigt die charakteristischen Umrißlinien der Crawinkeler Schule, unförmlichen Oberkörper und sehr spitze Ecken. Daß die Wirbelmechanik von Köllmer selbst herrührt, erscheint mir unglaublich. Eine gut gearbeitete Geige mit schönem Deckenholz und gelbem dünnem Lack von ihm von 1781 besitzt Ernst Geisser. Das Modell hat lange (und ist oben und unten zugespitzt. Der Zettel ist mit gotischen Buchstaben gedruckt.
2Geigenzettel: Johann Valentin Köllmer / Violin- und Instrumentenmacher / in Crawinkel. 1800. (gedruckt). — Johann Valentin Köllmer / Violinmacher in Crawinkel 1784. (gedruckt).
4König, Alb. Paul. — Altona. Geb. 27. März 1880 in Markneukirchen
5Bruder von Max K. in München. Von 1894 bis 1897 war er Schüler von Karl Wilh. Keßler, arbeitete dann als Gehilfe in Berlin, Dresden und Stuttgart usw. und übernahm im Jahre 1906 die Werkstatt von F. A. Glass in Altona. Seine Violinen und Violoncelli werden gerne gekauft und als Reparateur findet er reichlichen Zuschuß.
7König, Andreas, lebt als Geigenmacher in Schönbach b. E.
9König, Hermann J. — New York. Geb. in Schöneck 1830, † 16. März 1890 in New York
10Schüler seines Schwagers Ernst Wilhelm Neumärker in Schöneck, bei dem er von 1845—1849 lernte. Er arbeitete hierauf 5 Jahre bei Diehl in Hamburg und in Bremen und ging 1857 nach Amerika, wo er als tüchtiger Geigenmacher zu Ansehen kam. Auch seine beiden Söhne waren Schüler von Neumärker. Louis, der ältere davon, starb jedoch schon 1894 an der Schwindsucht.
12König, Max. — München. Geb. 9. Febr. 1870
13Sohn des Musiklehrers K. in Markneukirchen. Schüler von Richard Mönnig. Nachdem er von 1888—1904 als Gehilfe bei ersten Meistern in Deutschland, England, Irland und der Schweiz gearbeitet und sich auch zu einem guten Reparateur ausgebildet hatte, machte er sich 1904 in München selbständig. Er arbeitet nach Guarneri del Gesù und Stradivari.
15König, Moritz. — New York. 1890. 1900
16Schüler seines Oheims E. Wilhelm Neumärker.
18Koennemann, Adolf. — Nordhausen a. H., Leipzig. Geb. 1851, † 3. Juli 1898 in Altona
19Ein tüchtiger Chemiker, dessen Liebhaberei für das Geigenmachen ihn veranlaßte, dem altitalienischen Geigenlack sein besonderes Studium zuzuwenden. Nach jahrelangen Versuchen gelang es ihm tatsächlich, einen Lack herzustellen, der sich durch außergewöhnliche Geschmeidigkeit und Feuer auszeichnete und bei der Anwendung die Probe trefflich bestand. Von allen, die sich mit der praktischen Lösung dieses Problems beschäftigten, erzielte er vielleicht die besten Ergebnisse.
21Köpff, Hans. — Füssen. 1606. 1612
22Er kommt im Jahre 1606 als Mitbegründer der Lautenmacherzunft vor und dürfte damals der jüngste Meister gewesen sein.
24Kopf (Köpff), Hans. — Füssen. 1606. 1612
25Bürger und Lautenmacher. Er soll besonders schöne Schnitzarbeiten ausgeführt haben, darunter auch reichverzierte Gewehrschäfte. Vielleicht trug ihm diese Beschäftigung den Beinamen »Büchsenmeister« ein. Möglicherweise hat er aber wirklich der Stadt als Büchsenmeister (Artillerist) gedient.
27Köpff, Peter. — München. 1644. 1665
28Er ist wahrscheinlich aus Füssen eingewandert und stand als Lautenmacher in hohem Ansehen und wurde viel beschäftigt. Seine Arbeit ist geschmackvoll und sorgfältig, aus edlen Hölzern usw. hergestellt und meist auch mit kunstvollen Verzierungen versehen. Seine Tochter Anna Maria gab er dem Lautenmacher Lorenz Hollmayr, der aus Wien als Geselle zu ihm gekommen war, im Jahre 1659 zur Frau, und dieser erbt wohl später auch seine Werkstatt. Sein Todesjahr ist noch nicht ermittelt, doch soll er 1665 noch gelebt haben. Eine Laute von ihm aus dem Jahre 1647 befindet sich im städtischen Museum Carolino-Augusteum in Salzburg. Auf seinen Zetteln erscheint sein Name manchmal auch »Khöpff« geschrieben. Seine Zettel sind mit Holztypen gedruckt.
29Geigenzettel: Peter Köpff / Lautenmacher / in München Anno 1644. (gedruckt).
31Köppe, Friedrich. — Tangermünde. 1815
32In den Tangermünder Geburtslisten wird er als Instrumentenmacher bezeichnet. Geigen von ihm habe ich nicht kennengelernt. one of two readings
33In den Tangermunder Geburtslisten wird er als Instrumentenmacher bezeichnet. Geigen von ihm habe ich nicht kennengelernt. one of two readings
35Körner, August, lebt als Geigenmacher in Brunndöbra
37Koerner, Johann Christian. — Klingenthal. 1747. 1776
38Er kommt im Innungskassenbuch in der Zeit zwischen 1747 und 1776 als Geigenmachermeister vor.
40Kötting, Werner. — Köln a. Rh. 17. oder 18. Jahrhundert
41Dieser Name findet sich in einer Laute des Darmstädter Museums (Nr. 484).
43Koeuppers s. Cuypers
45Kofler, Josef. — Mittenwald. 1883. 1914
46Er war nach Kriners Abgang ein Jahr lang als Lehrer an der Mittenwalder Geigenmacherschule tätig und ist weiter nicht hervorgetreten, da er sich darauf beschränkte, Geigenkörper für die »Verleger« zu machen.
48Kohányi, Karl. — Weißkirchen (Fehértemplom). † 1889 in Budapest
49Ein Zeichenlehrer, der sich nach Dr. J. Geyer mit einigem Erfolg als Geigenmacher versuchte,
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- Kofler, Josef
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