Scan 318
Die Geigen und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1922
61 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 314. See the scan on archive.org.
1Als solcher benutzte er jede Gelegenheit, zum Geigenbau geeignetes Holz ausfindig zu machen. Er machte viele und gute Violinen, Violen und Violoncelli und auch eine Viola d’amore. Seinen Öllack bereitete er sich selbst. Seine letzten Lebensjahre wurden durch ein unheilbares Leiden getrübt, das er mit Geduld ertrug.
2Geigenzettel: A. Mallas, / Maker / Leith, 1883. (gedr.).
4Maller, Laux s. Maler
6Mally, Mario. — Triest. 1898
7Ein geschickter Geigenmacher, der für das Instrumentengeschäft von C. Schmidl & Co. verschiedene gute Geigen gemacht hat.
9Malvolti, Pietro Antonio. — Florenz. 1700. 1733
10Seine Geigen, meist von kleinem Modell, kommen denen von Gabrielli sehr nahe und sind gut gebaut. Er war vielleicht der Lehrer Gabriellis.
11Geigenzettel: Abb. 536.
13Maly, Georg. — 16. Jahrhundert
14Ein von Trautmann ohne nähere Angaben erwähnter Lautenmacher des 16. Jahrhunderts.
16Man (Mann), Hans. — Neapel. 1710. 1750
17Jedenfalls ein Deutscher, der recht hübsche Lauten gemacht haben soll. Vereinzelt kommen auch nach Stradivari und Guarneri gemachte Geigen mit seinem Namen vor.
18Geigenzettel: Hans Man / fecit Neapoli (gedruckt).
20Mancini, Giuseppe. — Cortona. 1839
21Es gibt zwar Geigen mit seinem Zettel, doch ist in Cortona ein Geigenmacher namens Mancini nicht nachzuweisen. Zur angegebenen Zeit soll sich allerdings ein Giuseppe Mancini, der einen umfangreichen Band lyrischer Gedichte herausgegeben hat (Siena bei Pandolfo Rossi, 1835), in Cortona aufgehalten haben, er war aber — Erzbischof von Siena, und es ist daher nicht gut anzunehmen, daß er auch Muße zum Geigenmachen hatte.
23Mancini, Ventura. — Padua. 1678
24Er gehörte der Paduaner Lautenmachergilde an und erscheint als Zeuge auf dem Lehrbrief von Matthias Klotz.
26Mandelli, Camillo. — Buenos Aires, Calco.
27Geb. 12. März 1873 in Calco (Como)
28Er erlernte den Geigenbau bei Leandro Bisich in Mailand unter Riccardo Antoniazzi. Im Jahre 1899 ging er nach Südamerika und machte sich in Buenos Aires selbständig, wo er bei allen Musikern und Kennern in hohem Ansehen stand. Im Jahre 1920 kehrte er in seine Heimat zurück. Er arbeitet sorgfältig nach den alten Meistern und verwendet einen braunroten Öl- und Spirituslack.
30Manfredi, Giambattista. — ? 1811
31Italienischer Gitarrenmacher.
33Mango-Longo. — Neapel. 1749
34Nur durch Gitarren und Mandolinen, die meist reich mit Elfenbein eingelegt sind, bekannt.
36Mangin. — Paris
37Ein Violoncello enthielt diesen Namen.
39Mann, John Alexander. — Glasgow. Geb. 13. Mai 1810 in Forfar, † 30. April 1889 in Glasgow
40Da er in seiner Jugend ein besonderes Talent zum Bildnismaler verriet, sandte man ihn nach Edinburgh auf die Kunstakademie. Das Studium sagte ihm aber doch nicht zu, deshalb gab er es wieder auf und ward zunächst Theatermaschinist. Um 1845 ließ er sich in Glasgow als Geigenmacher nieder, und weil er ein zu allen Kunstfertigkeiten besonders veranlagter Mann war, erreichte er mit der Zeit eine Meisterschaft im Geigenmachen, so daß er den besten schottischen Geigenmachern an die Seite zu stellen ist. Er ahmte das Stradivari-Modell nach und hatte einen guten, dunkelgelben Öllack. Manche seiner Geigen sehen allerdings aus, als wären sie in Frankreich vorgearbeitet; tatsächlich hatte er auch einen Gehilfen aus Mirecourt, namens Lamy, und fuhr jährlich einmal nach Frankreich, um Einkäufe zu machen. Bei dieser Gelegenheit knüpfte er auch eine warme Freundschaft mit J. B. Vuillaume an.
41Geigenzettel: Original Strad. copy, / fait par John A. Mann 1865 (gedruckt). — Fait par / John A Mann, / Glasgow, 1865. (gedruckt).
43Manni, Paolo. — Modena. 1809. 1811
44Nur Gitarren von ihm sind mir bekannt geworden.
45Geigenzettel: In Modena. Paolo Mani (sic) / fece anno 1809 (gedruckt).
47Manni, Pietro. — Modena. 1827
48Vielleicht der Sohn Paolo M.s und wie dieser nur Gitarren- und Mandolinenmacher.
50Mansuy (Mansue). — Paris
51Geigen von Mirecourter Aussehen, etwa aus der Mitte des 19. Jahrhunderts stammend, tragen diesen Namen. Eine trüb-braun lackierte Viola von ihm, von gewöhnlicher Arbeit, besitzt das Mailänder Konservatorium.
53Mantegazza
54Eine Geigenmacherfamilie, deren Name in vielfachen Entstellungen, woran zum Teil die schwankende Schreibweise schuld ist, vorkommt: z. B. Montegarzia, Montegrazia, Mantigazia, selbst Menticasia usw.
56Mantegazza, Carlo. — Mailand. 1760
57Wahrscheinlich einer der Brüder von Pietro Giovanni M. und diesem in der Arbeit nicht unähnlich.
59Mantegazza, Francesco. — Mailand. 1760
60Er wohnte in der Contrada di Santa Margarita, soll um 1800 noch gelebt haben und war ein Amatinachahmer.
Makers on this page
The computer misreads some letters and numbers. Where a name matters to you, read the scan.