Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 326

Die Geigen und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1922

54 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 322. See the scan on archive.org.

1Mathis, Nicolas. — Mirecourt. 1758. 1790
2Nicht mit Nicolas Mathieu zu verwechselnder Geigenmacher.
4Mathon, Jean Claude. — Mirecourt. 1773. 1789
5Kommt als Geigenmacher in den Listen vor.
7Matteo. — ?
8Ein Meister Matteo wird als Lautenmacher mehrfach gelobt. Der Zeit nach kann es nur Matteo Sellas oder Math. Buckenberg sein.
10Mattstädt, Joh. Fr. — Berlin. Zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts
11Ein Geigenmacher dritten Ranges, von dem nur selten Arbeiten vorkommen.
12Geigenzettel: Joh. Fr. Mattstädt. / Fecit Berolin. 17 . . (gedruckt).
14Mauchant, Nicolas. — Mirecourt. 1790. Anfang des 19. Jahrhunderts
15Wahrscheinlich ein Nachkomme von Dominique M., der 1790 noch lebte. Einer der vielen Geigenmacher seines Orts, die im allgemeinen nur billige Waren herstellten, doch hat er gelegentlich durch bessere Violinen nach Maggini und hübsche Gitarren gezeigt, daß er mehr konnte, als mancher andere. Außer seinem Zettel gebrauchte er auch die Brandmarke: »MAUCHANT«.
16Geigenzettel: Nicolas MAUCHANT / Ainé, Luthier (gedruckt). Signet: Kreis mit Anker zwischen N M.
18Mauchant, frères. — Mirecourt. 19. Jahrh.
19Eine Fabriksfirma, die allerlei Instrumente in den Handel brachte. Eine Gitarre mit dem Namen der Firma befindet sich in der Sammlung Scheurleer.
21Maucotel, Charles. — London. Geb. 1. Nov. 1807 in Mirecourt, † nach 1860
22Bruder von Charles-Adolphe M., Schüler von Bloise Mast, ging 1834 nach Paris zu Gand, 1844 zu Davis nach London und machte sich dort um 1850 selbständig. Er galt als sehr tüchtiger Geigenmacher, zog sich aber wegen andauernder Kränklichkeit 1860 vom Geschäft zurück und zog wieder nach Frankreich zurück.
23Geigenzettel: Abb. 514.
25Maucotel, Charles-Adolphe. — Paris. Geb. 1820 in Mirecourt, † 6. Febr. 1858
26Arbeitete von 1839—1844 in Paris bei J. B. Vuillaume und eröffnete dann in der Galerie Vivienne seine eigene Werkstatt, die er später in die Rue Croix-des-Petits-Champs und zuletzt in die Rue Princesse verlegte. Sehr geschickter Geigenmacher, dessen Instrumente dauernden Wert haben. In Paris 1855 erhielt er auch eine Medaille. Ein Violoncello im Pariser Konservatorium läßt seine Vorzüge gut erkennen. Leider starb er noch in jungen Jahren, und zwar auf tragische Weise. Im Fieberwahnsinn durchschnitt er sich mit einem Rasiermesser die Gurgel und starb auf dem Transport ins Krankenhaus.
27Geigenzettel: Abb. 556.
29Maucotel, Ernst. — Paris. Geb. 20. Juli 1867 in Mirecourt
30Schüler von Paul Bailly und seines Oheims E. A. Salzard in Moskau, bei dem er von 1883—1891 arbeitete; hierauf war er mehrere Jahre Gehilfe bei Hipp. Créthién-Silvestre und erhielt bereits im Jahre 1897 in Brüssel eine goldene Mitarbeitermedaille. Im Jahre 1900 nahm ihn H. C. Silvestre als Teilhaber auf. Er ist ein Großneffe von Charles.-Ad. Maucotel.
31Geigenzettel: Silvestre et Maucotel / Paris 1901. — No. 439 (gedruckt).
33Maucotel, Joseph. — Mirecourt. Geb. 1874, † September 1904
34Vielleicht der Bruder von Justin M.
36Maucotel, Justin. — Mirecourt. 19. Jahrh.
37Ist mir nur durch seine Brandmarke: Justin Maucotel Luthier (mit Leier) in einer rotlackierten Violine von guter Mirecourter Arbeit bekannt geworden.
39Maugin et François. — Lille. 1834
40Händler, die auch Reparaturen annahmen, schwerlich aber selbst ausführten. Eine Gitarre mit ihrem Namen bewahrt die jetzt in Berlin befindliche Sammlung Snoeck (Nr. 338). Maugin ließ in Mirecourt arbeiten und versah die durch ihn verkauften Violinen mit dem Brandstempel: »Maugin à Paris«.
42Mauntron, . . . — Paris. 18. Jahrhundert
43Baron de Léry besitzt eine Cister mit diesem Namen. Vgl. Montron.
45Maurice, Claude. — Nancy. 1669
46Name eines Geigenmachers, den A. Jacquot im Taufregister der St. Sebastianskirche in Nancy als den Vater einer Tochter aufgefunden hat.
48Maurizi, Francesco. — Appignano. Ende des 18. Jahrhunderts
49Seine Geigen zeichnen sich durch schöne Form und guten, braunen Lack aus.
50Geigenzettel: Franciscus Maurizi / Appineanensis fecit (gedruckt). — Fecit / Franciscus Maurizi / Apponeani (gedruckt).
52Maurizi, Brüder, gen. Pulghina. — Appignano d’Ascoli Piceno. 19. Jahrhundert
53Wahrscheinlich Söhne von Francesco M. Sie betrieben die Landwirtschaft und benutzten die freie Zeit, um Geigen zu machen. Namentlich fertigten sie ein bei den Bauern ihrer Heimat beliebtes Instrument, das dem Rebek sehr nahesteht, an.

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