Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 331

Die Geigen und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1922

46 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 327. See the scan on archive.org.

1Meier-Pauselius, Willy. — Hamburg 1921
2Ein bekannter Gitarrenvirtuose, der im Jahre 1921 die staatliche Prüfung als Gitarren- und Geigenbaumeister bestanden hat. Er hat bereits eine neue Gitarre erdacht, die dem Spieler ungeahnte Möglichkeiten eröffnet und auch durch Ton und Form den höchsten Ansprüchen genügt.
4Meikle, Robert. — Lesmahago. Geb. 1817, † 1897 in Lesmahago
5Ein guter schottischer Geiger, der auch viele Violinen gemacht hat.
7Meili. — St. Gallen 19. Jahrh.
8Erfinder eines »Sonor« genannten sog. Tonverbesserers, der aus drei Holzspänen besteht, die an einer Seite freischwebend an die Geigendecke angeleimt und durch Auftropfen von Siegellack (!) abgestimmt werden.
10Meindl, Franz Xaver. — Würzburg. 1832. 1864
11Er kam aus München nach Würzburg und begründete im Jahre 1832 sein Geschäft, in dem hauptsächlich Zithern angefertigt wurden. Er galt als sorgfältiger Reparateur, hat aber nur selten neue Geigen gemacht. Eine solche vom Jahre 1841, mit einem Löwenkopf am Wirbelkasten, besitzt C. Stoeber in Würzburg.
12Geigenzettel: F. Xaver Meindl. Monacensis / fecit Herpibolis Anno 1841 (geschrieben). — F. X. Meindl, / Saiten-Instrumentenmacher / in Würzburg. 1854 (gedruckt).
14Meindl, Friedrich. — Würzburg. † 1894
15Sohn von Franz X. M., Schüler seines Vaters und von Vauchel. Er verlegte sich ganz auf den Bau von Streichinstrumenten und bildete sich darin während seiner Gehilfenzeit in guten Werkstätten aus. Im Jahre 1864 übernahm er die väterliche Werkstatt. Er war ein sehr sauberer und bis an sein Lebensende fleißiger Arbeiter und hat viele Geigen und Violoncelli gemacht. Er verwendete schönes Holz und einen selbstbereiteten Spirituslack (goldgelben Grund und kirsroten Farblack)
16Geigenzettel: Friedr. Meindl / Saiten-Instrumentenmacher / in / Würzburg (rot gedruckt auf gelbem Glanzpapier). — Fried. Meindl / Würzburg / 1864 (gedruckt).
18Meinel, Aug. — Meerane i. S.
19Vogtländischer Geigenmacher, der sich im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts in Meerane niederließ und dann nach der Schweiz verzogen sein soll.
21Meinel, August. — Klingenthal. 1819
22Guter Vogtländer Geigenmacher. Sein Modell ist länglich, die Ecken sind häufig spitz, der Lack braun und ohne Feuer, das Deckenholz gut, Boden und Zargen oft ohne Flammen. Seinen Zettel veröffentlicht P. de Wit.
23Geigenzettel: Mstr. August Meinel / in Klingenthal, 1819 (gedruckt).
25Meinel, Christian. — Klingenthal. 1748
26Wenn auch kein hervorragender, so doch immerhin ein ganz geschickter Geigenmacher. Ein Christian Aug. M. wohnte in dem sog. Zweibrüdergrund.
27Geigenzettel: Christian August Meinel / Violin- und Instrumentenmacher / in Zweibrüdergrund (gedr.).
29Meinel, Christian Friedrich. — Klingenthal, (Mark)Neukirchen. 1730. 1755
30Er wurde am 16. Oktober 1730 als Meister in die Zunft aufgenommen. Seine Frau war eine Geigenmachersstochter und soll das Lackieren gut verstanden haben. Er arbeitete nach dem alten Hopfmodell und wendete gelbbraunen Lack an. Auf dem Boden, unterhalb des Zäpfchens brachte er die Brandmarke: * C * F * M * an, oder unter dem Plättchen am Halsansatz C. F. M. Er war aus Klingenthal und dürfte auch dort gearbeitet haben. Eine Geige von ihm besitzt der Komotauer Kirchenchor.
31Geigenzettel: Christian Friedrich Meinel, / Violinmacher / aus Klingenthal, Ao. 1738 (gedruckt). Brandmarke: Nr. 11.
33Meinel, Christoph. — 1672
34Eine Diskantviola da Braccio im Kölner Musikhistorischen Museum enthielt einen schwer zu entziffernden Zettel, der nach G. Kinskys Ergänzung Christoph Meinel / 1672 gelesen werden muß. Wenn seine Heimat, wie anzunehmen ist, das Vogtland war, müßte dieser Christoph M. als der Stammvater der Familie gelten.
36Meinel, Friedrich Wilhelm. — (Mark)Neukirchen. Geb. 1737, † 18. Mai 1802 (65 Jahre 5 Monate 12 Tage alt)
37Sohn und Schüler des Christ. Friedr. M. Er wurde sehr frühzeitig Nachfolger seines Vaters und schon am 21. Mai 1755 Meister. Seine Geigen sind im allgemeinen gut und kommen ziemlich häufig vor, da er sehr fleißig war. Er verwendete die Modelle seines Vaters und einen gelbbraunen Lack sowie die Brandmarke: Nr. 59.
38Geigenzettel: Abb. 524.
40Meinel, Georg Christian. — Klingenthal. 1742
41Er wird im Kassenbuch der Innung als Meister bezeichnet.
43Meinel, Georg Christoph. — Zweibrüdergrund. 1770
44Vermutlich der Vater von Christian August M. Eine gute Violine von ihm besitzt Paul Käs in Geestemünde, eine gleichfalls recht gute Viola von schlankem Patron Ingenieur Hermann Keil in Köthen i. A. Der zweiteilige Boden und die Zargen sind aus wildem Apfelbaumholz, der Lack ist braun, am Boden etwas heller. Korpuslänge 393 mm; oben 180, unten 228 und zwischen den ) ( 115 mm breit.
45Geigenzettel: Georg Christoph Meinel / Violin et Instrumentenmacher / in Zweyenbrüdergrund 17 . . (gedruckt).

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