Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 353

Die Geigen und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1922

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1durch Selbstunterricht zum Geigenbauer gemacht hat, so zeichnet er sich doch schon als guter Gitarrenmacher aus.
2Geigenzettel: Tol'a Nicola / Salo / Fabbricatore Strumenti / e Riparatore a Corda … / Premiato con Medaglia d'oro. (gedruckt).
4Nelson, H. — Moonambel b. Acova
5Stellte 1888 in Melbourne eine Geige aus, deren Boden aus ungefähr 50 verschiedenen Holzstücken (hauptsächlich australischen Hölzern) bestand.
7Nelson, Robert. — 1716
8Englischer Geigenmacher des 18. Jahrhunderts.
10Nemessányi, Samuel Felix. — Budapest. Geb. 1837, † 1881
11Er ist in Eperjes geboren, lernte bei Schweitzer und Zach und war unstreitig der bedeutendste Geigenmacher Ungarns seiner Zeit; ein echter Künstler, dessen Kopien nach italienischen Meistern, vornehmlich nach Guarneri d. G., von den Originalen kaum zu unterscheiden sind und ihnen auch im Ton sehr nahestehen. Sie sind selten geworden, weil viele seiner Arbeiten mit fremden Zetteln versehen wurden und jetzt für ital. Originale gelten. Auch sein goldgelber Lack ist sehr gut. Geigen, die er selbst gemacht hat, sind kaum mehr im Handel zu haben. Von diesen unterscheiden sich allerdings wesentlich die billigen Werkstattgeigen, die seine Gesellen dutzendweise herstellten, und die nachträglich mit seinem Zettel versehen wurden. Er war leider ein unruhiger Geist, der das Seine nicht festzuhalten wußte. Er versuchte nacheinander sein Heil in verschiedenen Orten, arbeitete in Liptó Szent Iván, in Fünfkirchen (Pécs) und Szegedin und kam nie aus aufreibenden Geldverlegenheiten heraus, so daß er leider noch in der Vollkraft seiner Jahre starb.
12Geigenzettel: Samuel Nemessányi / fecit Pestini 1874. (gedruckt). — Csinálta Nemessányi Samu / Pécsen. S. N. 1861 II. (geschrieben). — Nemessányi Sam. / P. Magginiután Bpesten 1879. (geschrieben) und Abb. 5681).
14Nentini, Giov. Batt. — ?
15Die Geige des Fußkünstlers Unthan enthält den folgenden
16Geigenzettel: Jo: Bapta. Nentini / Terrae S. Viti. / fecit anno … (gedruckt).
18Nermel (Nermal), J. M. — Paris. 1777. 1789
19Er wohnte erst Rue St. Germain-l'Auxerrois, 1783 Rue du Pot de Fer und 1788 Rue Vieux du Colombier, war aber nicht bedeutend.
21Netik, V. — Pekle b. Wamberg i. B. 1883. 1887
22Reparaturzettel: Opravil / V. Netik / v Pekle u Vamberka / 1883. (Mit Gold gedruckt).
241) Der Zettel ist echt, die Jahreszahl aber, die 1879 gelautet hat, von fremder Hand in 1849 verändert.
26Neubauer, Carolus. — Budapest. Anfang des 19. Jahrhunderts
27Vater oder Bruder von Christian N. und diesem auch in der Arbeit nahestehend.
29Neubauer, Christian. — Ofen (Budapest). 1819. 1830
30Einer der besseren ungarischen Meister vom Anfang des 19. Jahrhunderts, der vielleicht bei Leeb in Preßburg gelernt hat. Eine Geige von ihm aus dem Jahre 1819 befindet sich im Mathiasdom zu Budapest.
31Geigenzettel: Christianus Neubauer / fecit / Budae 1820 (gedruckt). — Christianus Neubauer / Ofen 1822 (gedruckt).
33Neuberg, Baron. — Wien um 1860
34Ein Dilettant, der ohne besonderes Geschick einige Geigen und Violen gemacht hat. Die Arbeit ist mangelhaft, Schnecke und Ecken sehr plump, der Lack trübrot. Er brachte verschiedene Inschriften in seinen Geigen an, gewöhnlich in französischer oder lateinischer Sprache.
35Geigenzettel: Baron de Neuberg à Vienne (gedruckt).
37Neu-Cremona. — Berlin
38Eine Gesellschaft zur Herstellung von Geigen nach Dr. Großmanns Theorie (siehe Großmann). Sie hat zweifellos einige gute Geigen hergestellt, doch starb der Inhaber der Firma, Dr. Bielenberg, der für das Unternehmen seine ganze Begeisterung einsetzte und ihm sein Vermögen opferte, ohne den erhofften Erfolg erlebt zu haben.
40Neudörfer, Ignaz, ist als Geigenmacher in Schönbach b. E. tätig
42Neudörfer, Josef. — Schönbach
43Sohn und Schüler von Ignaz N., er ist seit 1902 selbständiger Geigenmacher. Hauptsächlich ist er für Händler und Geigenmacher tätig, denen er Geigen einlegt und berändert usw. und ist von diesen seiner Geschicklichkeit wegen sehr geschätzt.
45Neuknecht, Antoni. — München. 1585
46Er wird zwar als Lautenmacher an verschiedenen Stellen genannt und irrigerweise auch ins 17. Jahrhundert versetzt; mir ist nur bekannt, daß er 1584 für eine Orgel, die er für den bayrischen Hof gemacht hat, 356 fl. erhielt. Diese Orgel scheint später vorübergehend in der Münchener Michaelskirche aufgestellt worden zu sein.
48Neumärker, Carl August I. — Schöneck. Geb. 1791, † 1864
49Sohn von Carl Gottlob I und dessen Schüler. Ein Instrumentenmacher, dessen Geigen der guten Vogtländer Durchschnittsarbeit entsprechen.
50Geigenzettel: Carl August Neumärker, / Instrumentenmacher / in Schöneck 1845 (gedruckt).

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